Wetter: Heiß, auf der Ranch 90°F, im Big Bend 100°F
Auch heute ging es wieder in den Big Bend
Als erstes fuhren wir den Ross Maxwell Scenic Drive.
Dort startete der Wanderweg zur Sam Nail Ranch. Naja, vier Mauern, zwei Wasserräder und ein Stall in dichtem Grün. Das war es.
Ein Blick auf die Homer Wilson Ranch, runterlaufen wollten wir nicht.
Als nächstes hielten wir am Sotol Vista Overlook
Die geplante Wanderung zum Burro Mesa Pouroff strichen wir aufgrund der Hitze, ein Foto mußte genügen
Mule Ears im Gegenlicht
Eine kurze Wanderung führte uns zu den Tuff Canyon Overlooks
Stop in Castolon,
bevor es weiter ging zum Santa Elena Canyon.
Hier war es auch unglaublich heiß, garantiert über 100°F Da wir bereits zweimal in den Canyon gewandert sind, ließen wir es heute bei der Hitze sein
Über die Old Maverick Road ging es zurück zum Parkeingang.
Die ersten 1,5 Meilen der Old Maverick Road war gesäumt von voll blühenden und duftenden Yuccas, überhaupt war heuer alles grün.
Wie lange dieser Felsen noch hält?
Luna's Jacal
Zurück auf der Ranch gingen wir erstmal zum Pool
Noch ein wenig auf unsere Veranda zum relaxen.
Aufgrund unseres Grilldesasters entschieden wir uns heute essen zu gehen. 1999 hat man hier auf der Ranch im Bad Rabbit Cafe wirklich gut essen können.
Die Inneneinrichtung hat sich überhaupt nicht verändert.
Seltsame Gestalten saßen am Tisch neben dem Eingang. Einer davon entpuppte sich als "Ober", der uns eine Speisekarte brachte. Er selbst war in ein dreckiges T-Shirt und eine alte Jogginghose gekleidet.
Eine ganze Seite voller Auswahl hatte die Karte. Wir entschieden uns für Steakfingers.
Der Typ kam zurück und ich orderte zweimal Steakfingers. No! Häh Ich nochmal, wir möchten gerne zwei Portionen Steakfingers. Er wieder No, sonst nix, nur No
Ich schaute ihn an wie ein Auto Daraufhin ließ er sich herab, mir im tiefsten texanisch zu erklären, daß es heute nur Tamales gibt. Aha, warum hat er uns dann eine Speisekarte gebracht, das wird er nur selbst wissen
Okay, also entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung Tamales zu essen Er schrieb das tatsächlich auf seinen Block, klar, war schwierig zu merken bei der Auswahl und verschwand.
Nach kurzer Zeit kam eine winzig kleine Mexikanerin und brachte uns Tamales, Maisblätter gefüllt mit Fleisch, und dazu superleckere Salsa aus grünen Japalenos
Zu den Tamales gab es je zwei zusammengeklappte Spiegeleier pro Teller, zwei kleine Tortillas und Beans. Und was soll ich sagen, auch wenn es grenzwertig aussah, es schmeckte absolut hervorragend. Die Kleine hatte es drauf
Beim bezahlen empfahl uns der Typ in seinem dreckigen Shirt doch auch beim Frühstück vorbeizukommen. Das machen wir ganz sicher nicht, wer will schon Tamales zum Frühstück
Wieder zurück auf der Veranda spülten wir passend mit Tequila nach
Der Felsen hinter unserer Cabin hatte irgendwie Ähnlichkeit mit einem Löwenkopf.