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24. Tag - 13.05.2011 - Freitag

Wetter: Sonnig, 30C

Heute wurden wir durch den Wecker um 8.00 Uhr geweckt

Schnell hatten wir uns fertig gemacht und um 8.40 Uhr waren wir on the road. Wir fuhren mal wieder ins Death Valley und an Stovepipe Wells vorbei. Dort hatte sich rein äußerlich durch den neuen Eigentümer noch nix verändert.

Weiter ging es über die 190 raus aus dem Death Valley. Kurz vor Panamint Springs bogen wir links ab Richtung Trona und Ridgecrest.

Als wir an den Trona Pinnacles vorbeikamen, war die Wehmut groß. Hier hatte vor knapp über 3 Wochen unser Urlaub begonnen und nun war er vorbei, schluchz

In Ridgecrest gingen wir noch schnell in einen Walgreens, Aspirin für meine Metzgerin und noch eine Salbe kaufen, irgendwie haben wir nicht eher dran gedacht und dann kam kein entsprechender Laden mehr.

Weiter ging es auf der 14 und dann auf der I5 Richtung LA. In Burbank fuhren wir, wie schon im Herbst, raus und gingen noch lecker bei Outback essen. Erst eine Blooming Onion für uns beide und dann für jeden noch ein kleines Steak. Damit waren wir nicht auf das Flugzeugessen angewiesen, das erfahrungsgemäß auf dem Rückweg fürchterlich ist.

Nun waren wir aber viel zu früh dran. Es war gerade erst 15.00 Uhr. Es sollte eigentlich reichen, wenn wir um 18.00 Uhr am Flughafen sind. Machen wir uns mal auf den Weg, vielleicht gibt es unterwegs noch was zum anschauen.

Als wir wieder auf dem I5 waren, war Stau, stop and go. Es wurde nicht besser. Plötzlich sah ich rechts ein Schild, Griffith Park, das wäre noch was zum anschauen, sonst sind wir ja viel zu früh dran. Aber leider war es zu spät, wir kamen nicht mehr rüber.

Weiter ging es mit ca. 5 mph. Langsam sollte sich zeigen, daß es ein Glück war, daß wir den Abzweig nicht mehr geschafft hatten, denn der Stau wurde immer schlimmer. Immer länger standen wir an einer Stelle. Ich weiß schon, warum ich LA nicht mag. Ein Wechsel auf die 110 brachte auch keine Besserung, auch hier alles dicht. Mittlerweile war es schon 16.30 Uhr. Oh Mann, gut daß wir soviel Reserve hatten. Im Herbst ging alles viel schneller. Allerdings war das ein Montag und heute war Freitag, das war wohl es Staus Lösung

Als wir auf den I10 wechseln konnten, war endlich wieder etwas Fahrt möglich und so kamen wir um 17.20 Uhr bei National an.

Die Rückgabe erfolgte problemlos. Wir mußten nur mehr für's Benzin zahlen, da wir für einen Midsize-SUV, den wir ja gebucht hatten, Benzin vorgezahlt hatten und wir nun einen Fullsize gehabt hatten, dessen Tank größer war. Die 25 $ ließen sich leicht verschmerzen

Wir gingen wieder ins Gebäude, um unsere leichte Kleidung gegen die Flugkleidung zu tauschen und dann ging es mit dem Shuttle zum Flughafen. Bei LH stand niemand, so waren wir schnell unsere Koffer los. Wir bekamen noch das Angebot pro Person 800 $ zu kassieren, wenn wir erst morgen fliegen. Aber wir würden irgendwelche Plätze zugewiesen bekommen, das wollten wir nicht.

Wir gingen wieder zu der einzigen Bar im Foodcourt und tranken noch ein paar Bud Die Barkeeperin verabschiedete sich dann von uns, als ihre Budweiserfriends

Dreißig Minuten vor dem Boarding gingen wir zur Sicherheitskontrolle. Die Schlange war lang, da aber insgesamt 6 Maschinen zur Verfügung standen ging es recht schnell. An der ganz rechten Maschine war ein Nacktscanner, an den anderen nur der übliche Durchgang mit Mensch dahinter. Als wir bald dran waren, sahen wir, daß die Dame, die die Pässe prüfte, jedem sagte, wohin er gehen soll. Als wir dran waren, hätte es uns natürlich mit dem Nacktscanner getroffen, aber wir gingen einfach zur zweiten Reihe, keiner hat es gemerkt.

Genau als das Boarding begann, kamen wir am Gate an. Das einsteigen verlief gewohnt chaotisch. Natürlich waren wieder die als erstes in der Maschine, die vorne saßen und dann alles blockierten

Dann war noch eine große Gruppe rumänischer Jugendlicher an Board, die jetzt schon anfingen Plätze zu tauschen und noch zusätzlich alles aufhielten.

Endlich kamen wir bei unserer Reihe 39 an, steckten unseren Trolley (auf der Rückreise haben wir immer nur ein Handgepäckstück) ins Gepäckfach und nahmen unsere Plätze ein.

Wir hatten einen tollen Blick auf das Chaos. Während wir uns amüsierten, bekam das eine Flugbegleiterin mit und meinte, wir hätten völlig recht. Eine Österreicherin, wie schön wieder Dialekt zu hören.

Dann kam ein Paar, auch Österreicher. Die saßen in Reihe 41. Sie ließ einfach ihren Trolley mitten im Gang stehen, er sollte ihn ins Gepäckfach hieven. Er hat sich aber gemütlich hingesetzt und nun stand da dieser Trolley und niemand kam mehr vorbei. Erst als der erste in der Schlange hinter dem Trolley sauer wurde und ihn beiseite gestoßen hat, sind die Österreicher drauf aufmerksam geworden. Er: Wieso läßt Du denn den Trolley mitten im Weg stehen. Sie: Ich hab Dir doch gesagt, räum ihn auf. Er: Nix hast gsagt Sie: Jo, scho. Und so ging das eine Zeit. Wir hatten eine Mordsgaudi

Die Crew bestand heute zur Hälfte aus Österreichern, sehr schön.

Das Essen, ich hatte Pasta, die den Geschmack von Pappe hatte, Klaus ein strohtrockenes Stück Huhn, war ungenießbar Wie hielten uns an Rotwein und Brandy und Salzgebäck, das wir von den lieben Österreichern immer wieder nachbekamen

Das fürchterliche Omelett zum Frühstück ließen wir uns gar nicht mehr servieren. Ich nahm lieber ein Bier und Klaus ein Cola, er mußte ja bald autofahren. Als einer der österreichischen Flugbegleiter abräumte, meinte er, als er mein Bier sah, das hätte er auch gemacht, er findet das Omelett auch furchtbar.

15 Minuten vor der Zeit landeten wir in München, wie immer am allerletzten Gate, was einen enorm langen Fußmarsch zur Folge hatte. Ganz vorne durften ein Flugzeug voller Chinesen und ein Flugzeug voller was-weiß-ich andocken. Klar, denen kann man einen längeren Fußweg nicht zumuten Dies hatte zur Folge, daß die alle vor uns bei der Paßkontrolle standen. Die Schilder EU und Nicht-EU konnten die eh nicht lesen. So lange standen wir in München noch nie an einer Paßkontrolle

Aber wenigstens war unser Gepäck schon da, was normalerweise ewig dauert in München.

Ein Anruf beim Park-Service und 10 Minuten später wurden wir zu unserem Auto gebracht. Und so ging leider wieder ein wunderschöner Urlaub zu Ende.

Vielen Dank für's mitfahren













1. Tag - 20.04.2011
München - Los Angeles


2. Tag - 21.04.2011
Los Angeles - Ridgecrest


3. Tag - 22.04.2011
Ridgecrest - Trona Pinnacles - Ridgecrest


4. Tag - 23.04.2011
Ridgecrest - Fossil Falls - Cerro Gordo - Ridgecrest


5. Tag - 24.04.2011
Ridgecrest - Rainbow Basin - Aiken Mine - Needles


6. Tag - 25.04.2011
Needles - Oatman - Laughlin


7. Tag - 26.04.2011
Laughlin - Desert Bar - Wickenburg


8. Tag - 27.04.2011
Wickenburg


9. Tag - 28.04.2011
Wickenburg


10. Tag - 29.04.2011
Wickenburg


11. Tag - 30.04.2011
Wickenburg - Grand Falls - Page


12. Tag - 01.05.2011
Page - New Wave - Studhorse Point - Catstair Canyon - Page


13. Tag - 02.05.2011
Page - Lees Ferry - Page


14. Tag - 03.05.2011
Page - Cottonwood Canyon Road - Kodachrome Basin SP


15. Tag - 04.05.2011
Willis Creek- Cottonwood Canyon Road - Page


16. Tag - 05.05.2011
Page - Toadstool - Catstair Canyon - Page


17. Tag - 06.05.2011
Page - Alstrom Point - Page


18. Tag - 07.05.2011
Page - Grand Canyon - Kingman


19. Tag - 08.05.2011
Kingman - Nelson - Christmas Tree Pass - Laughlin


20. Tag - 09.05.2011
Laughlin


21. Tag - 10.05.2011
Laughlin - Mojave Desert Preserve - Beatty


22. Tag - 11.05.2011
Beatty - Racetrack - Lost Burro Mine - Beatty


23. Tag - 12.05.2011
Beatty


24. Tag - 13.05.2011
Los Angeles - München