Laughlin - Goldome - Mojave Preserve - Henderson


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18. Tag - 24.03.2015 - Dienstag

Wetter: Sonnig, 80°F

Heute starteten wir um 9 Uhr ohne Frühstück.

In Searchlight tankten wir, was gar nicht so einfach war. Die Chevron akzeptierte keine unserer Karten, nichtmal die mit dem PIN, drinnen standen Massen an Leuten, also zur Rebell, dort das gleiche Spiel, kein ZIP-Code wurde akzeptiert. Das war hier schon immer so, leider gab es die dritte kleine Tankstelle, bei der Kreditkarten an der Zapfsäule problemlos akzeptiert wurden, nicht mehr. Also rein und 20 $ aufladen lassen. Außerdem noch Toastbrot für unsere Brotzeit gekauft. Einen alten Bekannten trafen wir hier auch.



Dann ging es über die Nipton Road und Ivanpah Road nach Goldome. Was sind das denn für Lichter in der Ferne



Hier sind wir schon vor Jahren vorbei gekommen, aber wir dachten die Anlage ist noch in Betrieb, sieht gar nicht so verlassen aus von weitem. Aber im Internet hab ich dann Bilder aus der Anlage gefunden, also mussten wir unbedingt nochmal hin.



Wir parkten unser Auto vor dem Einfahrtstor und schlüpften durch eine Lücke auf's Gelände.



Im ersten Gebäude wimmelte es vor zurück gelassenen Stofftieren. Seltsam, wenn hier eine Familie gelebt hat und wegzieht, sollte man meinen, die würden ihren Krempel mitnehmen.









Auch kiloweise Ordner voller Rechnungen lagen hier rum. Schon komisch so etwas einfach zurückzulassen.



Dann gingen wir rüber ins Hauptgebäude.









Kaum hatten wir dieses betreten, stellten sich unsere Haare auf, wir bekamen Gänsehaut und das Herz plumpste in die Hose. Ein gar schauerliches Geräusch kam von oben aus dem Dunklen

Boah was sind wir erschrocken Was ist das denn, ist da oben jemand, lauert da ein Monster, sämtliche Horrorfilme gingen einem auf die Schnelle durch den Kopf in denen leichtsinnige Protagonisten in alten Gebäuden rumschleichen, in denen das Verderben in Gestalt eines riesigen Monsters nur darauf wartet, seine Klauen in Frischfleisch zu schlagen

Wir machten schnell zwei, drei Fotos, wunderten uns, warum der ganze Boden voller Tischtennisbälle liegt und verließen das Gebäude durch den Hintereingang









Hier war ein weiteres riesiges Gebäude neben dem Hauptgebäude. Hier war es ruhiger, so sahen wir uns in Ruhe um.



















Unser nächster Weg führte zu den Tanks.











Nun kletterten wir zur Sortieranlage nach oben.



Blick von oben



Eine gewaltige Anlage, unvorstellbar was das hier für Werte waren, das muss geschätzt zehntausende Dollars gekostet haben, wenn nicht noch mehr und steht nun alles verlassen in der Wüste.















Die Laufgitter waren übrigens nur aus verschweißten Eisenbändern gefertigt, mit freier Sicht in die Tiefe, war ein mulmiges Gefühl da drüber zu laufen.





















Tonnen mit den verschiedensten Steinarten standen hier rum, außerdem fanden wir noch einen Golfball und eine Glasmurmel.









Wir gingen über die riesige Abraumhalde zum Verbindungsgang mit dem Förderband, welcher uns zurück in die Halle bringen sollte.

Hier sah man die Spuren vom seltenen Regen und dieser Krater, der von allein immer tiefer wurde, war uns nicht ganz geheuer.





Entlang des Förderbandes kamen wir zurück in die Haupthalle.











Das oberste Stockwerk lag ziemlich im Dunklen, nur durch den Blitz sind die Fotos so hell. Wir wagten uns nach drüben, zur Quelle des fürchterlichen Geräusches Die Lösung war ziemlich einfach, es war die offene Tür zu den Tanks, die so schauerlich quietschte

Hier ein Video des Geräuschs, ich denke, man kann nachvollziehen, warum wir so erschrocken sind, als dieses schauerliche Geräusch plötzlich aus dem Dunklen ertönte















Auch hier oben wieder jede Menge Tischtennisbälle.



Durch die Tür des Schreckens gingen wir nach draußen zu den Tanks, wirklich sehr interessant.

















Dann noch eine letzte Runde durch's Gebäude, bevor wir zurück zu unserem Auto gingen.











Wir fuhren weiter Richtung Vanderbild. Leider war die Straße komplett weggewaschen, so dass wir nicht weiter kamen. Eine andere Route wollten wir nicht ausprobieren, so nutzten wir den abgelegenen Platz zum Brotzeit machen. Stühle raus und Toastbrot mit Schinken schnabuliert.











Auf dem Rückweg sahen wir noch ein Haus, welchem wir noch einen kurzen Besuch abstatteten.





Im Hintergrund sieht man Goldome



Eine schöne Terrasse mit herrlicher Aussicht wäre das.





Wir verließen das Mojave Preserve und sahen in der Ferne wieder diese seltsamen Lichter.





Auf dem Highway fuhren wir direkt dran vorbei.







Mittlerweile weiß ich, dass es sich hierbei um das Ivanpah Solar Electric Generating System handelt KLICK

Wir durchquerten Primm







und fuhren direkt nach Henderson ins vorgebuchte Hampton Inn. Dort wurde mir beim Check In eröffnet, dass ich Guest of the Day sei und ich bekam ein Geschenk, netter wäre es gewesen, mich auf den dazugehörigen Parkplatz direkt neben dem Eingang hinzuweisen. Dafür wurde mir erklärt, dass es von 5-7 PM ein gratis Abendessen mit alkoholischen Getränken und von 8-10 PM Cookies gibt.





Wir brachten unseren ganzen Krempel mithilfe eines Kofferwagens in unser riesiges Zimmer.







Dann ab an den Pool, eine sehr schöne Anlage, außer uns nur waren nur 4 Erwachsene hier.







Wir blieben bis 17.45 Uhr, machten uns frisch und wollten uns was zum Abendessen besorgen. Dabei kamen wir an der Gratisessen-Ausgabe vorbei. Das duftete aber lecker mexikanisch. Das war einen näheren Blick wert. Es gab leckere Nachos mit warmen Käse, Bohnen, Hackfleischsauce, Chili Salsa, Sour Cream und Oliven. Wir nahmen uns beide einen Teller voll, dazu gab es für mich kleine Becherchen Rotwein und für Klaus Corona,

Dann gönnten wir uns noch eine zweite Runde. Damit war der Haupthunger gestillt, aber so ein Burger wäre jetzt schon noch recht. Also schnell die paar Meter zum Carls Jr. gefahren und für jeden noch einen Big Cheeseburger geholt, den wir in unserem Zimmer verspeist haben.

Infos zum Hampton Inn Henderson









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