Stellenbosch - Kleinbosch Lodge - Kapstadt - Kap der guten Hoffnung - Chapmans Peak Drive - Flughafenhotel Kapstadt - Hotel Verde


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28. Tag - 24.02.2016 - Mittwoch

Wetter: Sonnig, 30°C

Ab 8 Uhr gab es Frühstück, um 8.15 Uhr gingen wir rüber. Eines der älteren Paare war schon da. Die Auswahl war etwas spärlich, da machten uns die beiden darauf aufmerksam, dass noch mehr kommt. Dauert eben alles etwas länger in Afrika

Tatsächlich kamen bald darauf eine Wurstplatte und aufgeschnittene Früchte. Klaus bestellte sich auf Nachfrage noch Spiegeleier mit Speck, ich ließ mir Wurstbrote schmecken. Dann kam Hans mit frischen knackigen Semmeln. Hmm und weil wir aus Bayern sind, gibt es auch noch Leberkäs, der war echt guad







Hans schreibt jeden Tag Sprüche über seine Gäste an eine Tafel



Extra für uns brachte er dann sogar noch Zebrapaté zum ausprobieren War würzig und lecker



Blick vom Frühstücksbereich zu unserem Zimmer



Dann räumten wir unser Zeug ins Auto und los ging es auf eine letzte Tour.



Wir fuhren Richtung Süden nach Muizenberg.





Müll-Laster, die Hälfte hat er unterwegs verloren



Teilweise sieht es aus wie in USA





Wir erreichten die False Bay und fuhren immer am Wasser entlang.







Als wir ein kleines Stück vom Wasser wegfahren mussten, fuhren wir an einem Township vorbei. Was für ein Kontrast. In Agulhas Hunderte leerstehender Luxushäuser und hier hausen die Menschen in Bretterbuden









Wir fuhren von Muizenberg weiter nach Simons Town. Hier wollten wir noch bei den Pinguinen vorbei schauen. Das verging uns aber schnell, als wir die vollen Parkplätze und Menschenmassen sahen. 1996 waren wir alleine hier und eingezäunt war auch noch nichts.













Weiter ging es immer am Wasser der False Bay entlang bis ein kleines Stück landeinwärts fahren mussten. Nach kurzer Zeit standen wir im Stau vor dem Main Gate des Cape of good Hope, dem Kap der guten Hoffnung. 1996 und 1998 war hier ein kleines Holzhäuschen und nichts los.





Wir fuhren bis ganz an's Ende, an dem der Leuchtturm steht. 1996 fuhr noch ein alter Dieselbus hinauf, wir saßen ganz alleine drin. 1998 gab es schon die Bahn, die es heute noch gibt. Mittlerweile ist kaum mehr ein Parkplatz zu bekommen, die Autos standen bis zu einem Kilometer entfernt. Wir hatten Glück, dass wir direkt vor den Dutzenden von Souveniershops eine Lücke gefunden haben







Wir kauften ein paar Andenken und sahen zu, dass wir verschwinden. Soviele Leute sind nix für uns.

Ein Blick auf das eigentliche Kap.





Das Dias Kreuz, es erinnert daran, dass Bartolomeus Dias 1488 das Kap der guten Hoffnung entdeckte und den Seeweg rund um Afrika. Indien, das eigentliche Ziel erreichte er jedoch nicht. Das gelang später Vasco da Gama.



Langsam meldete sich ein dringendes Bedürfnis, wir fuhren zur nächstgelegenen Toilettenanlage, dummerweise war die fest in der Hand von Pavianen.









Aber schön war es hier















Dann suchten wir die Abfahrt zum Da Gama Kreuz. Vor 20 Jahren war die noch leicht zu finden, nun versperrte aber ein Visitorcenter den Weg. Aber hier gab es wenigstens Toiletten. Außerdem interessante Walknochen.





Bald fanden wir die Abfahrt zum Da Gama Cross.



Hier gab es 1998 noch ein altes Leuchtfeuer, das hatte man wohl zugunsten einer Liegewiese abgerissen Foto von 1998



Nun ging es über die M65 und M6 zum Chapmans Peak Drive.





Dieser ist mittlerweile gebührenpflichtig, 40 Rand pro Auto. Die Zahlstelle liegt etwa auf halber Strecke.

Die Aussicht auf die Hout Bay war noch immer schön, aber die Straße faszinierte uns nicht mehr so, wie vor 20 Jahren, als sie noch nicht so ausgebaut war.











Dann ging es immer weiter der Küste entlang, Kurve für Kurve, aber nirgends ein Hinweis auf den Flughafen. Wir hatten keine Ahnung, wo wir uns befanden. Unsere Karte war leider null hilfreich

Wir fragten dann eine Frau, wie wir zum Flughafen kämen. Diese riet uns zur Beach Road zu fahren, weiter bis zum WM-Stadion und dann sei der Flughafen angeschrieben.

Tatsächlich klappte es, wir sahen das Stadion, gleich danach ging es links zur Waterfront, dorthin wollten wir später zum Abendessen. Zuerst mussten wir das Hotel finden, schlauerweise hatte ich mir mal wieder keine Wegbeschreibung ausgedruckt

Knapp zwei Minuten später standen wir im Stau und das dauerte Endlich kamen wir zur Abfahrt Flughafen und fuhren raus.



Wir sahen eine Tankstelle auf der anderen Straßenseite, tanken müssten wir ja auch noch. Aber wie kommen wir hin, es gab einen betonierten Mittelstreifen. Wir fuhren im nächsten Kreisverkehr auf die andere Seite und kamen genau bei der Tankstelle raus, allerdings nach der Einfahrt und dies war eine Einbahnstraße Das schlimmste kam aber noch, nicht nur dass wir nicht in die Tankstelle kamen, wir wurden über diese Straße auch noch zurück zur Autobahn N2 und darauf gelotst, keine Chance zu entkommen

Also fuhren wir bis zur nächsten Ausfahrt, dort vier mal um die Kurve, an jeder Kurve eine rote Ampel und zurück zum Flughafen. Diesmal ließen wir die Tankstelle rechts liegen und fuhren links. Kein Hinweis auf ein Hotel.

Wir fuhren weiter und landeten schließlich auf den Spuren, die in die Parkgarage führten, das konnte doch nicht wahr sein Zum Glück waren die ersten 30 Minuten parken gratis, also Ticket gezogen, rein und auf der anderen Seite wieder raus

Nun waren wir wenigstens auf der anderen Seite des Flughafens, aber noch immer kein Hotel in Sicht

Also weiter am Flughafen entlang, da sah ich links einen Polizisten stehen, wir hielten an und fragten nach dem Hotel Verde, er deutete geradeaus und siehe da, man konnte das Dach erkennen, Hurraaa

Wir beschlossen erst am Hotel vorbeizufahren zur nächsten Querstraße, wir brauchten ja immer noch eine Tankstelle. Von der Kreuzung aus sahen wir links eine Caltex, super, also schnell hin und getankt. Dort gab es einen Steers, in dem hatte sich gerade ein Mann einen Burger geholt, der echt lecker aussah

Mittlerweile war es 16.45 Uhr und wir waren nach Stau und Suchaktion fertig mit den Nerven. Keiner von uns beiden hatte noch den Nerv, sich in den Stau zur Waterfront zu stürzen, schade, aber kann man nicht ändern.

Wir checkten ein und haben das ganz hinterste Zimmer bekommen, 335, super!







Nun kam das leidige Auto ausräumen, aber bald war es geschafft.

Wir tranken ein kaltes Bier und ich habe online für den morgigen Flug eingecheckt.

Im Hotel war heute Stromsparnacht, da hatte das Restaurant geschlossen. Es gab nur kalte Häppchen, außerdem eine Kunstausstellung und Livemusik. Da hatten wir keine Lust drauf, noch dazu es erst um 19 Uhr losging, wir hatten jetzt Hunger. Also fuhren wir nochmal zur Tankstelle zu Steers.

Bei Steers bestellte Klaus zwei Princeburger, da heute Wacky Wendesday ist, gab es 2 für 1, ich bestellte einen Cheeseburger und eine Chicken-Avocado-Mayo-Roll. Pommes bekamen wir dazu geschenkt, warum auch immer.

Wir nahmen alles mit und haben im Zimmer gegessen, die Burger waren super, aber die Pommes viel zu fettig. Die ließen wir stehen.

Schnell unser Gepäck in die Koffer verteilt, dann machten wir es uns vor dem Fernseher gemütlich. Gegen 21 Uhr ging ich runter an die Bar und holte uns noch kaltes Bier. Da unten steppte der Bär, schon als ich oben im 3. Stock um die Kurve kam, hab ich die Bässe der Musik von unten gehört. Nicht unser Stil.

Gegen 22.30 Uhr machen wir das Licht aus, nachdem wir erst Championsleague im ZDF und als das ausgefallen ist, das zweite Spiel auf einem südafrikanischen Sportsender geschaut haben



Infos zum Hotel Verde









1. Tag - 28.01.2016
München - Kapstadt


2. Tag - 29.01.2016
Kapstadt - Paarl


3. Tag - 30.01.2016
Paarl - Bainskloof Pass - Tankwa Karoo NP


4. Tag - 31.01.2016
Tankwa Karoo NP


5. Tag - 01.02.2016
Tankwa Karoo NP


6. Tag - 02.02.2016
Fahrt Tankwa Karoo NP - Upington


7. Tag - 03.02.2016
Fahrt Upington - Kgalagadi Transfrontier Park - Urikaruus Camp


8. Tag - 04.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Urikaruus Camp


9. Tag - 05.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Urikaruus Camp


10. Tag - 06.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Grootkolk Camp


11. Tag - 07.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Gharagab Camp


12. Tag - 08.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Bitterpan Camp


13. Tag - 09.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Kieliekrankie Camp


14. Tag - 10.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Kieliekrankie Camp


15. Tag - 11.02.2016
Kgalagadi Transfrontier Park - Kieliekrankie Camp


16. Tag - 12.02.2016
Fahrt Kgalagadi Transfrontier Park - Upington


17. Tag - 13.02.2016
Fahrt Upington - Mokala Nationalpark-Lilydale


18. Tag - 14.02.2016
Mokala Nationalpark


19. Tag - 15.02.2016
Fahrt Mokala Nationalpark - Karoo Nationalpark


20. Tag - 16.02.2016
Fahrt Karoo Nationalpark - Swartberg Pass - Wilderness


21. Tag - 17.02.2016
Wilderness - Knysna


22. Tag - 18.02.2016
Wilderness - Map of Africa - Wilderness Nationalpark


23. Tag - 19.02.2016
Fahrt Wilderness - Agulhas Nationalpark


24. Tag - 20.02.2016
Shipwreck Museum Bredasdorp - Agualhas Nationalpark


25. Tag - 21.02.2016
Fahrt Agulhas - McGregor


26. Tag - 22.02.2016
Faraway Cottage


27. Tag - 23.02.2016
Fahrt McGregor - Franschhoek Motormuseum - Stellenbosch


28. Tag - 24.02.2016
Fahrt Kapstadt - Kap der guten Hoffnung - Chapmans Peak Drive - Flughafenhotel Kapstadt


29. Tag - 25.02.2016
Kapstadt - München