Aztec Ruins National Monument - Aztec Arches - Pillar Arch - Outcrop Arch - Rooftop Arch - Petroglyph Arch - Peephole Arch - Hart Canyon Road


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16. Tag - 12.09.2009 - Samstag

Wetter: sonnig, 88F

Auch heute schliefen wir wieder länger und frühstückten in Ruhe im Zimmer. Ein Blick nach draußen zeigte blauen Himmel mit ein paar Schleierwolken, eigentlich optimal für Aschihausen (Ah-shi-sle-pah) was wir für heute geplant hatten.

Frohen Mutes verließen wir das Zimmer, als wir ins Auto steigen wollten, sahen wir jedoch das Wasser entlang des Randsteins. Auch waren bei genauerem Hinsehen wieder überall Pfützen, na toll, hatte es doch wieder geregnet. Ich ging noch schnell in die Rezeption, um zu fragen, ob unsere Verlängerung bis morgen registriert wurde. Ja, sie wurde. Auf das Wetter angesprochen meinte sie, das Unwetter, ging hauptsächlich südlich von Farmington runter. Na toll, ausgerechnet Wir überlegten kurz was wir tun sollten. 60 Meilen einfach waren es bis nach Aschihausen, das bedeutete hin und zurück ca. 3 Stunden Schneiderfahrt, wenn die Verhältnisse nicht gut sind. Nein, das wollten wir uns nicht antun, die Badlands hier laufen uns garantiert nicht davon. Machen wir sie eben nächstes Jahr oder die Jahre drauf.

Wir entschlossen uns nochmal das Aztec Ruins NM anzusehen, der letzte Besuch war ja schon 10 Jahre her und damals gab's noch keine Digitalfotos.

Die Fahrt dauerte nicht lange, schon waren wir da.



Im Visitor Center half ich noch kurz einem älteren Schweizer, der mit dem Wort Receipt gar nichts anzufangen wußte. Die Rangerin meinte, er sollte das Receipt behalten, für den Fall, daß er doch noch einen Pass kaufen will, dann bekommt er den Eintritt erstattet.

Wir unterhielten uns noch kurz. Die beiden waren gestern in den Bistis und erwartungsgemäß war es sehr rutschig, gut, daß wir das nicht gemacht haben.

Das Aztec Ruins NM ist eine Ruinenanlage, die nicht unbedingt zu den größten gehört, aber nett zu besichtigen. Aufgrund der deutschsprachigen Hilfe an den Schweizer bekamen wir sogar ein deutschsprachiges Tourbooklet mit auf die Tour. Hier ein paar Eindrücke.

















Das Highlight hier ist das große wieder aufgebaute Kiva. Wenn man allerdings die Erklärung dazu liest, wirkt das ganze nicht mehr ganz so großartig. Im Grunde haben die Wissenschaftler eigentlich keine Ahnung. Sie wissen weder, ob sie das Dach richtig gebaut haben, noch wozu die Wandnischen gut waren, noch wozu die Löcher im Boden gut waren, eigentlich wissen sie sehr sehr wenig über diese vergangene Kultur.





Als wir mit unserem Rundgang fertig waren, gingen wir noch ins kleine Museum. Erstaunlich was dieses Volk an Handwerk beherrschte. Was sie z.B. aus Yuccafasern fertigen konnten, war echt faszinierend.

Mehr Bilder vom Aztec Ruins NM gibt es hier

Mir ging die ganze Zeit im Kopf rum, was wir mit dem restlichen Tag tun sollten. So fragte ich die Rangerin, ob sie Infos über die Arches bei Aztec hätte. Ja, sagte sie, wenn sie sie findet, dann hat sie was. Sie kramte eine Zeitlang unter ihrem Desk rum und förderte dann einen bunten Flyer mit dem Titel "Aztec Arches" zutage Dort waren einige Arches beschrieben und jeweils eine kleine, etwas ungenaue Anfahrtsbeschreibung. Egal, wir würden das Abenteuer wagen.

Es ging wieder zurück auf die 550 und nach einer Meile nach Osten auf die 173. Nach 5,6 Meilen ging es nach rechts ab.



Nach weiteren 0,5 Meilen sollte man bei der Ölpumpe parken. Hier sollten Pillar, Outcrop und Alien Arch sein.

Wir sahen den Pillar Arch sofort und gingen erstmal in diese Richtung.





Den Outcrop Arch hatten wir auch sofort gesehen und machten ein Foto aus der Ferne.



Aber den Alien Arch fanden wir nicht. Wir fuhren zwar genau wie im Flyer beschrieben nach Südwesten, aber die Road wurde zu Tiefsand. Wir hatten echt zu tun mit unserem 2 WD, uns hier nicht komplett festzufahren. Klaus schaffte es uns wieder aus dem Tiefsand zu befreien, jetzt hatten wir aber genug.

Also sind wir zurück zur 173 und von dort eine Meile weiter und nach links abgebogen. Hier folgten wir wieder der Beschreibung, aber hier wurden wir gar nicht fündig. Hier sollten der Drillpad Arch und der Knickerbocker Arch sein. Aber nichts paßte zu der Beschreibung. Aber die Landschaft war sehr schön. Dazwischen gab es immer wieder Förderpumpen.



Also weiter zum letzten Punkt, der an der 173 verzeichnet war. Weitere 4,3 Meilen ging es wieder nach links ab. Hier war die Landschaft wahrhaftig traumhaft. Wir fuhren bis ganz ans Ende, bis wir den Rooftop Arch sahen.



Dann ging ich zu Fuß wieder zurück und Klaus folgte mit dem Auto. Es ging bergab, ich ging mir also leicht und Klaus ließ das Auto ohne Motor rollen. Ich fotografierte immer wieder die Bergkette, so schön war diese.

















Dann sahen wir den nächsten Arch, den Petroglyph Arch.



Ein unbekannter "Arch"





Bald kam die Stelle an der man 50 Yards rechts, nun links abzweigen sollte und siehe da, nun fanden wir auch den Peephole Arch. Hier war es wirklich sehr schön.



Dann ging es zurück zur 550 und weitere 3 Meilen später auf die Hart Canyon Road. Nach 6,1 Meilen sollte es links abgehen, das tat es auch, nach 0,5 Meilen sollte rechts der Arch Rock kommen, aber der kam nicht. Wir fuhren ein wenig kreuz und quer auf den wirklich guten Roads, aber wir wurden nicht fündig. Gefunden haben wir aber ein paar Hoodoos. Auch hier war es wieder wunderschön.









Nun war es nach 14.00 Uhr und wir beschlossen ins Motel zurückzufahren. Hoffnung auf den Pool hatten wir keine, da erfahrungsgemäß am Wochenende immer Kinder im Pool sind und als wir da waren, bewahrheitete sich die Vermutung . Eine Menge schreiender Kinder war im Pool, das war nichts für uns So setzten wir uns vor unser Zimmer, das zwei Vorteile hatte. Erstens lag es auf der vom Pool abgewandten Seite, war also wunderbar ruhig und zweitens lag es Richtung Osten und somit nun im Schatten. Heute war es nämlich ziemlich heiß, 88F. Unter uns kamen später welche an, die hatten ein Geländemotorrad dabei, das sie mal eben mit ins Zimmer nahmen, unfaßbar Wir wissen schon, warum wir unten keine Zimmer nehmen.



Dann holten wir uns bei Dominos Pizza. Salat und Sauce hatten wir noch von gestern im Kühlschrank.

Morgen soll es Richtung Süden gehen, mal sehen, nach den Tag morgen haben wir keinerlei Plan mehr, mal abwarten, wohin es uns verschlägt

Infos zum La Quinta









1. Tag - 28.08.2009
München - Dallas - Vernon


2. Tag - 29.08.2009
Vernon - Palo Duro Canyon - Amarillo


3. Tag - 30.08.2009
Amarillo - Capulin Volcano - Cokedale - Trinidad


4. Tag - 31.08.2009
Trinidad - Phantom Canyon Road - Cripple Creek


5. Tag - 01.09.2009
Cripple Creek - Shelf Road - Salida


6. Tag - 02.09.2009
Salida - Romley - Alley Belle Mine - Alamosa


7. Tag - 03.09.2009
Alamosa - Great Sand Dunes - Alamosa


8. Tag - 04.09.2009
Alamosa - Bachelor Loop - South Fork


9. Tag - 05.09.2009
South Fork - Lake City - Gunnison


09. Tag - 06.09.2009
Gunnison - Black Canyon of the Gunnison - Montrose


11. Tag - 07.09.2009
Montrose - Ironton - Yankee Girl Mine - Ouray


12. Tag - 08.09.2009
Ouray - Animas Forks - Ouray


13. Tag - 09.09.2009
Ouray - Camp Bird - Longfellow Mine - Ouray


14. Tag - 09.09.2009
Ouray - Farmington


15. Tag - 11.09.2009
Farmington


16. Tag - 12.09.2009
Farmington - Aztec Ruins - Aztec Arches - Farmington


17. Tag - 13.09.2009
Farmington - El Morro - Grants


18. Tag - 14.09.2009
Grants - Deming


19. Tag - 15.09.2009
Deming - Alamogordo


20. Tag - 16.09.2009
Alamogordo - White Sands - Roswell - Brownfield


21. Tag - 17.09.2009
Brownfield - Decatur


22. Tag - 18.09.2009
Dallas - München