21. Tag - 19.11.2018 - Montag
Wetter: Sonnig, 40°C
Bereits um 6.43 Uhr fuhren wir los
Wir hatten einiges an Strecke vor uns.
Die Sonne zeigte sich auch schon.
Es ging in Richtung Maltahöhe.
Die Landschaft war richtig grün hier, das hatten wir so nicht erwartet.
Dann wurde es ebener und karger.
Wir erreichten Maltahöhe, eine Siedlung die uns so gar nicht gefiel. Wir fuhren schnell durch.
Nächstes Ziel war Mariental, dort wollten wir einkaufen
Ich bin auch ein Stück gefahren, das erste Mal im südlichen Afrika mit Linksverkehr.
Wir erreichten Mariental und kurvten ein wenig ziellos herum.
Schließlich zeigte mir die Here App einen Spar an. Der Spar war hervorragend sortiert, eine tolle Wurstabteilung. Es gab sogar ein warmes Buffet und sogar ein Salatbuffet. Den Spar kann ich nur weiterempfehlen.
Ich kaufte dort Landjäger und Kabanossi, da die keine oder wenig Kühlung benötigen und Wammerl zum grillen in der heutigen Unterkunft.
Auch unsere Getränkevorräte füllte ich auf. Im benachbarten Tops gab es noch 9 Sixpacks Black Label, die packte ich alle ein
Schließlich ging es danach in den Kgalagadi Transfrontier Park, kurz KTP.
Weiter ging es in Richtung Kalahari Auob Camp, wo wir für die nächsten beiden Nächte ein Luxus-Zelt gebucht hatten.
Langsam kamen wir in die typische Dünenlandschaft, es ging dauernd bergauf und bergab.
Ca. 32 km vor Hoachanas ging es links ab in Richtung Camp. Nun waren es noch 14 km.
Wir erreichten das Eingangstor gegen 13 Uhr.
Nach weiterer kurzer Fahrt ging es rechts durch eine Palmenallee zur Unterkunft.
Yolandi, die Besitzerin checkte uns schnell ein, gab uns einen Plan und erklärte, wo wir unser Zelt, die Nr. 3, finden würden.
Wir fuhren also die 2,5 km durch ein paar sehr enge Farmtore zu den Zelten, es gibt drei davon. Das Zelt sah wirklich schön aus, bis wir nach innen schauten, ein Doppelbett, das geht ja gar nicht
Ich hatte bei der Buchung extra angegeben, dass wir zwei einzelne Betten benötigen. Die sanitären Anlagen fanden wir auch nicht so toll.
Zelt 2 war mit zwei Männern belegt, die im Zelt hinter den Fliegennetzen saßen. Das kam uns komisch vor, wieso sitzen die drinnen? Im Nachhinein sind wir sicher, dass es wegen Insekten war.
Wir fuhren zurück zum Hauptgebäude. Ich sagte zu Yolandi, dass wir zwei einzelne Betten brauchen. Sie meinte Zelt 1 hat zwei Einzelbetten, aber es ist nicht vorbereitet, das würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir hatten inzwischen die Suiten entdeckt, vier gab es davon, zwei auf jeder Seite und niemand war hier.
Also ließen wir uns die Suiten zeigen. Auch hier war ein Doppelbett vorbereitet, aber das war kein Problem. Yolandi würde es umbauen lassen in zwei einzelne Betten.
Der große Vorteil der Suiten, es gab AC. Und es hatte 40°C. Wir entschieden uns, das Zelt Zelt bleiben zu lassen und stattdessen die Suite zu nehmen. Ein weiterer Vorteil, jede Suite hat eine Terrasse davor und der Pool ist gleich nebenan.
Die Suiten sind ausgestattet mit zwei Twinbetten, auf Wunsch als Doppelbett hergerichtet. Das Bad ist ausgestattet mit Dusche und WC. Es gibt eine Nespresso-Kaffeemaschine im Zimmer, aber keinen Kühlschrank.
Dies war aber kein Problem. Im Hauptgebäude, in dem die Rezeption und der Speisesaal untergebracht sind, gibt es einen großen Kühlschrank, gefüllt mit Getränken auf Honesty Basis. Und einen Gefrierschrank voller vorbereiteter Eisbeutel, aus dem wir uns bedienen durften. Außerdem gab es noch eine transportable Kühlbox, die Yolandi extra für uns an den Strom angeschlossen hat. Die kühlte auf 3°C runter.
Da hier keine Grillmöglichkeit zur Verfügung stand, haben wir unser Fleisch eingefroren und stattdessen Dinner bestellt.
Nun aber ab in den Pool. Der war herrlich erfrischend
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir in den Liegestühlen rund um den Pool. Es gab hervorragendes WIFI hier mitten im Nirgendwo.
Um 19.15 Uhr gab es das Dinner. Es war ein 3-Gänge-Menü bestehend aus kleinen Game Pies als Vorspeise, ganz links im Bild. Dann ein Buffet mit geschmorten Halsgrat, Gemüse, Honig-Senf-Sauce, diverse weitere Salate und als Nachspeise Mousse au chocolat.
Wir hassen geschmorten Halsgrat
Also haben wir hauptsächlich die Vorspeise und Salate gegessen. Die Nachspeise schmeckte nach Packerl. Also insgesamt nothing to write home about, aber man wurde satt.
Wir zogen uns auf unsere Terrasse zurück und tranken einen Absacker
Gegen 21 Uhr kamen ganz fiese Stechviecher
Also gingen wir rein in unser herrlich gekühltes Zimmer.
Infos zum Kalahari Auob Camp