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Reisebericht 2000


Wem dieser Reisebericht etwas kurz und knapp vorkommt und wer meint, exakte Wegbeschreibungen würden manchmal fehlen, der hat recht!

Dies hat den einfachen Grund, daß ich bei unserer Reise 2000 nur ein stichpunktartiges Tagebuch geführt habe. Damals war noch nicht einmal im Traum daran zu denken, unsere Reiseberichte im Internet zu veröffentlichen.

Jeder wird sich vorstellen können, daß man sich nach knapp sieben Jahren nicht mehr an jedes Detail erinnern kann.



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18.05.2000
München - New York

Da wir letztes Jahr nach Dallas geflogen sind, dachten wir, daß wir der Gerechtigkeit halber nun dieses Jahr nach Denver fliegen sollten. Wer sich nun wundert, beides waren in den 80er Jahren bekannte Fernsehserien

Der Flug München - New York mit Delta Airlines sollte um 10.45 Uhr starten, um 11.00 Uhr sind wir losgeflogen, nur 15 Minuten zu spät, sehr gut. Der Flug war ruhig und wir hatten gute Plätze. Nach 8 Stunden 33 Minuten sind wir in New York gelandet.

Die Immigration war schnell erledigt. Auch beim Zoll hatten wir diesmal keine Probleme. Leider haben wir in New York 3 Stunden 50 Minuten Aufenthalt, bevor unser Anschlußflug nach Denver um 17.20 Uhr startet. Immer wieder werfe ich einen Blick auf die Anzeigetafel und die Uhr. Warten ist nicht gerade meine Stärke Als ich um 16.00 Uhr wieder einen Blick auf die Anzeige werfe, ist unser Flug plötzlich auf 20.10 Uhr verschoben. Schock! Nochmal fast drei Stunden! Ich frage nach und mir wird gesagt, daß das Flugzeug für unseren Flug nach Denver aus Washington DC kommt. Dieser Flug hat aber Verspätung, da dort das Wetter so schlecht ist und es dadurch zu Verzögerungen kommt.

Nun heißt es also weiter: Warten, Warten, Warten Um 19.00 Uhr nächster schwerer Schock. Unser Abflug wurde auf 22.50 Uhr verschoben Das kann doch alles gar nicht wahr sein

Wir schieben nun vor einem der Fernseher zwei Bänke zusammen, um einigermaßen "bequem" sitzen zu können und warten weiter. Die Zeit zieht sich wie Kaugummi. Das Fernsehprogramm besteht nur aus CNN und ich kann die Nachrichten schon auswendig. Fast alle Leute schlafen. Beneidenswert. Ich kann nicht mal in einem Flugzeug schlafen, geschweige denn in unbequemer Haltung auf einer Bank im Flughafen.

Wir rechnen eigentlich jede Minute damit, daß unser Flug gestrichen wird. Um ca. 22.30 Uhr kommt die Durchsage: Gecancelt. Da ich bereits damit gerechnet habe, als die Mitarbeiterin das Mikro in die Hand nahm, stürme ich sofort zum Schalter. Trotzdem bin ich nur die fünfte in der Reihe. Ich lausche, was die anderen vor mir verhandeln. Sie haben alle einen Hotelgutschein bekommen. Als ich dran bin, erzähle ich auch meine Story und habe auch einen Hotelgutschein für uns bekommen. Wir sollen unser Gepäck holen und dann mit dem Shuttle zum Ramada fahren. Mittlerweile ist hinter mir eine ewig lange Schlange.

Also auf zum Baggage Claim D, um unser Gepäck zu holen, das dort bereits in großen Haufen rumliegt. Die haben doch schon länger gewußt, daß der Flug gecancelt wird, wenn das Gepäck bereits aufgestapelt ist. Gut, daß wir mit die ersten sind, die ihr Gepäck aus dem Haufen ziehen. Ich möchte nicht wissen, wie das nach dem fünfzigsten hier aussieht.

Mit unserem Gepäck gehen wir raus zu den Shuttles. Nach 30 Minuten kommt endlich das Ramada Shuttle. Eigentlich waren wir die ersten, nun sind bereits zehn andere da. New Yorker Flughafen = Chaos. Hier ist ein Riesenstau, da sich die Shuttlebusse und die Pkws von Leuten, die jemanden abholen wollen, heillos behindern. Alles steht wild durcheinander, die Shuttlebusse kommen kaum noch durch und alle hupen wie die Deppen. Ich dachte immer, das ist nur im Film so, aber hier hupen wirklich alle ununterbrochen. Sie sitzen im Auto und legen die Hand auf die Hupe und lassen sie dort liegen Wenn wir dort noch länger gestanden hätten, wären wir nun wohl taub.

Wir sind gleich als erste im Shuttle gesessen. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten zum Hotel. Dort bin ich gleich reingerannt und habe mich in die bereits bestehende lange Schlange gestellt. Vielleicht wurden noch mehr Flüge gestrichen. Wir haben aber tatsächlich ohne Probleme ein Zimmer (507) für unseren Gutschein bekommen. Es hat zwei Betten und ist Non-Smoking. Glück gehabt Das Zimmer kostet angeblich bis zu 220 $. Das ist es wirklich nicht wert, ein ganz normales Motelzimmer. Ab ins Bett und geschlafen. Es hätte noch ein Dinner auf Kosten von Delta gegeben, aber nach der Aufregung hatten wir keine Lust und erst recht keinen Hunger.


19.05.2000
New York - Denver

Um 8.45 Uhr sind wir aufgestanden und dann zum Frühstücksbuffet. Ein tolles Buffet, es gab nicht einmal Bacon, der würde extra 11,50 $ kosten

Dann zurück ins Zimmer. Wir haben telefoniert und die Motels für die nächsten Tage umgebucht. Leider konnten wir das Motel für die gestrige Nacht nicht mehr stornieren, da wir ja immer noch glaubten, wir würden noch nach Denver kommen. Da werden wir die Nacht wohl zahlen müssen.

Dann haben wir uns entschlossen, bereits um 11.00 Uhr auszuchecken und zum Flughafen zu fahren. Sicher ist sicher, schließlich wollen heute nicht nur die Leute fliegen, denen gestern der Flug gecancelt wurde, sondern auch die, die den Flug für heute regulär gebucht haben. Im Hotel war alles schnell erledigt, für uns sind keinerlei Kosten angefallen. Während wir auf das Shuttle warten, haben wir von einem ebenfalls hier gestrandeten Leidensgenossen erfahren, daß viele kein Zimmer mehr bekommen haben und auf dem Boden in der Lobby schlafen mußten. Was für ein Horror, da haben wir wirklich Glück gehabt.

Um 11.30 Uhr fuhren wir mit dem Shuttle zum Flughafen. Dort stand bereits eine lange Schlange am Delta Schalter Leichte Panik macht sich bei uns breit und wir hoffen, daß die nicht alle nach Denver wollen. Aber wir waren rechtzeitig dran und haben endlich nach Denver eingecheckt. Hoffen wir, daß heute alles gut geht!!!

Alle 5 Minuten beobachten wir die Abflugszeit, 17.20 Uhr, ob sich etwas ändert, aber Gott sei Dank sie bleibt unverändert. Um 16.15 Uhr parkt endlich ein Flugzeug an unserem Gate. D.h. wir werden hoffentlich fliegen. Um 16.50 Uhr stellen wir uns ans Gate, der Abflug wird zwar auf 17.40 Uhr verschoben, aber egal. Um 18.15 Uhr geht's tatsächlich endlich los. Hurra!!! Flugzeit 3,5 Stunden.

Das Essen war schon wieder chinesisch, wie schon beim Transatlantikflug. Da ich chinesisches Essen liebe, ist das kein Problem und Klaus hatte Rinderbraten.

Um 19.45 Uhr sind wir in Denver. Gleich nach der Landung fahren wir mit der U-Bahn zum Baggage Claim. Der Flughafen ist sehr schön, dekoriert mit nachgebauten Maya-Tempeln (oder so etwas ähnlichem), die mit Wasser besprüht werden und schön bepflanzt sind. Wir sehen bereits den Hertz Car Rental und da nur 2 Leute anstehen, gehen wir gleich hin. Die Prozedur war erfreulich problemlos. Keinerlei Versuch uns irgendeine Versicherung anzudrehen. Wir bekommen einen schwarzen Nissan Maxima. Klaus mault, er möchte lieber ein amerikanisches Fabrikat, aber sie haben keines verfügbar. Dann holen wir unser Gepäck und werden mit dem Shuttle direkt zum Auto gefahren. Das Auto ist sehr schön und alles okay.

Dann fahren wir zum Motel 6, das wir eigentlich für gestern vorgebucht hatten. Zum Glück wurde uns die letzte Nacht nicht berechnet Wir kaufen noch in der Tankstelle neben dem Motel Bier und gehen ins Bett. Klaus schläft sofort und ich sehe mir noch eine Folge Star Trek Voyager an. Eine meiner Lieblingsserien.


20.05.2000
Denver - Grand Junction

Wir stehen um 8.00 Uhr auf und gehen ins Wafflehouse zum Frühstück. Klaus ißt das Superbreakfast mit Bacon, Grits, Eiern und Waffeln. Ich esse mein Lieblingsfrühstück im Wafflehouse: Bacon, Egg and Cheese Sandwich. Sehr gut.

Da uns nun ein Tag fehlt, fahren wir nicht zum Rocky Mountain NP, sondern gleich nach Grand Junction, 300 Meilen. Wir fahren über 3000 Meter hohe Pässe, vorbei an Orten die man vom Ski-Weltcup kennt. Es liegt noch überall Schnee und es schneit sogar ein bißchen. Wir sitzen mit kurzer Hose und T-Shirt im Auto und staunen In Denver hatte es über 20°C. Aber unser Auto hat eine Sitzheizung. Toll, uns friert überhaupt nicht!

Je näher wir Grand Junction kommen, umso schöner wird das Wetter. Als wir dort ankommen, ist es sogar richtig heiß, unglaublich. Nachdem wir in unser vorgebuchtes Motel 6 eing
echeckt haben und unser Gepäck im Zimmer hatten, haben wir einen Supermarkt gesucht. Wir finden erst nach längerer Suche einen City Market. Dort kaufen wir für morgen etwas zum Frühstück und Mittagessen. Dann ins Motel zurück. Abends nur schnell zum Burger King, dann früh geschlafen.


21.05.2000
Colorado NM

Um 7.45 Uhr sind wir aufgestanden, haben uns Kaffee in der Lobby geholt und im Zimmer gefrühstückt. Dann sind wir ins Colorado NM gefahren.



Es ist wieder heiß heute. Unser Golden Eagle Pass, den wir letztes Jahr gekauft haben, ist noch gültig im Mai. Im Colorado NM sind schöne Fels- und Sandsteinformationen.





Wir fahren den Rim Rock Drive und sind auch ein Stück am Rim entlang gewandert.





Es gibt viele Eidechsen hier. Dann sind wir weiter gefahren, haben aber oft angehalten und sind zu den Aussichtspunkten gegangen. Das Wetter ist herrlich. Unser Auto hat sogar ein Schiebedach und ist sehr bequem.



Im Park haben wir dann noch Brotzeit gemacht.

Um 13.00 Uhr waren wir wieder zurück im Motel. Dort haben wir ein bißchen rumgeräumt, die Koffer umgepackt, damit immer einer im Auto bleiben kann und sind dann um 15.00 Uhr zum shoppen zum Frugals und in den K-Mart gefahren.

Abends haben wir bei Dominos Pizza geholt, 2 x Large, viel zu viel, da wir handtossed bekamen, statt thin crust.


22.05.2000
Grand Junction - Montrose - Black Canyon of the Gunnison

Wie gestern haben wir im Motel gefrühstückt und sind dann nach Montrose losgefahren. Nach nur 62 Meilen waren wir bereits dort, es ist 11.00 Uhr. Wir sind gleich zum vorgebuchten Super 8 Motel gefahren, aber das Zimmer ist natürlich noch nicht fertig. Wir konnten aber gleich einchecken und sind dann weiter gefahren in den Black Canyon of the Gunnison, ca. 20 Meilen.



Es ist sehr heiß. Wir fahren die South Rim Road. Von der Straße aus ist wenig zu sehen, zu den meisten Aussichtspunkten muß man ein Stück wandern, aber es lohnt sich.

Die Ausblicke in den Canyon sind atemberaubend.





Wir gehen verschiedene Trails: Gunnison Point Trail, Pulpit Rock Overlook, Cross Fissures View, Rock Point, Devils Outlook, Cedar Point und Dragon Point. Die Trails sind sehr einfach zu gehen.





Ganz am Ende der South Rim Road am High Point haben wir Brotzeit gemacht. Leider mußten wir uns in die Sonne setzen, da die Schattenplätze alle belegt waren.

Danach sind wir noch den Warner Point Nature Trail gegangen und haben eine kleine grüne Schlange gesehen.

Dann sind wir ins Motel zurückgefahren. Neben dem Motel ist ein Hot Tub, aber leider ist er abgedeckt. Er steht in einer Art Pavillon mit Pergolazaun rundrum, wie ein Häuschen. Rundrum stehen Stühle, aber leider gibt es keinen Schatten. Wir fragen trotzdem nach und man macht den Tub für uns auf. Er sprudelt toll, hat aber 40°C. Sehr heiß. Dann machen wir's uns auf den Stühlen neben dem Tub bequem.

Abends haben wir vom KFC Hähnchenteile für 8,99 $ geholt und im Zimmer gegessen.


23.05.2000
Montrose - Cortez

Nach dem Continental Breakfast im Motel (Bagel mit Frischkäse und Marmelade) sind wir Richtung Cortez losgefahren. Es ging über Ouray und Silverton. Dabei sind wir über Pässe von über 11.000 feet gefahren. Alles ist noch voll Schnee und wir schon wieder in kurzen Hosen. Sehr hohe Berge rundrum, eine gewaltige Landschaft.

In Ouray sind einige schöne alte Häuser entlang der Hauptstraße. Dann wollen wir uns den Box Canyon Water Fall ansehen, aber 6 $ pro Nase sind uns zuviel, da das ganze von außen nicht sehr einladend aussieht.

Weiter nach Silverton. Auch hier gibt es einige schöne alte Häuser.





Dann weiter Richtung Cortez. Kurz nach Durango war ein Warnschild am Straßenrand, daß in der Gegend gesprengt wird und es immer wieder zu Straßensperren kommt, aber wir können ohne Probleme durchfahren. Insgesamt waren es ca. 135 Meilen von Montrose nach Cortez.

In der vorgebuchten Econo Lodge in Cortez bekommen wir wieder Room 222, wie letztes Jahr. Leider geht die Badezimmertür nicht auf. Klaus schraubt den Knopf weg (Toolman haben wir immer dabei), dann geht sie auf.

Dann noch zum Walmart und City Market zum einkaufen gefahren. Um 17.00 Uhr fahren wir zum Hong Kong Chinesen. Wir haben das Dinner Special für 5,95 $ gegessen. Eierflaumsuppe, je 1 Frühlingsrolle, 2 fritierte Teigplatten und 2 wrapped Chicken und dann je ein voller Teller süß-saures Schwein und Chang Mei Beef. Recht gut.

Dann sind wir ins Motel zurück und wollten uns auf dem Balkon sonnen, aber es ist viel zu heiß. Der Pool ist leider wieder mal geschlossen. Also ferngesehen.


24.05.2000
Cortez - Page

Nach dem Continental Breakfast (Zimtschnecken und Muffins) sind wir Richtung Page losgefahren. Unterwegs ist nichts los.

Um 12.00 Uhr, nach ca. 215 Meilen, sind wir in Page angekommen. Wir haben eine Stunde Zeitverschiebung, da wir in Arizona sind (keine Sommerzeit), aber das haben wir erst abends gemerkt. Wir haben im vorgebuchten und neu erbauten Motel 6 eingecheckt.

Wir sind an den Lake Powell gefahren, unser Golden Eagle Pass gilt auch hier, und dort weiter zur Picnic Area in der Nähe der Wahweap Marina gefahren. Dort sind schöne Bänke und Tische im Schatten mit Blick auf den See. Wir haben uns an denselben Platz wie 1997 gesetzt. 1997 konnte man bei der Picnic Area nach einem kurzen Stück Sandstrand ins Wasser gehen. Nun ist der Wasserspiegel bereits so weit abgesunken, daß man ca. 100 Meter gehen muß, wenn man ins Wasser will.

Dann haben wir einen Salat zum Mittag gegessen. Nach einem gemütlichen Nachmittag am See sind wir um 16.30 Uhr (alte Zeit) ins Motel zurückgefahren und noch an den Pool gegangen.

Um 18.30 Uhr (a.Z.) sind wir zurück ins Zimmer, haben geduscht und sind los zum Walmart. Dort haben wir Grillkohle, Anzünder, Zange und Grillbürste gekauft, da wir morgen am Picnic Platz grillen wollen. Danach haben wir bei Bashas noch das Frühstück für morgen gekauft. Wir nehmen uns noch was vom McDonalds mit und haben im Zimmer gegessen, dann ferngesehen.

Wir haben ein Zimmer im 2. Stock, ganz oben. Room 244, leider mit Verbindungstür, aber neben uns ist ein Behindertenzimmer. Vielleicht bleibt es ja leer. Wir sehen vom Fenster aus genau auf den Pool. Die Duschen aus den Nachbarzimmern sind sehr laut, die AC ist eine dieser modernen Anlagen, die sich immer aus- und einschalten.


25.05.2000
Lake Powell

Nach dem Frühstück im Zimmer sind wir in den Supermarkt gefahren und haben Fleisch zum Grillen, BBQ Sauce und Salat gekauft. Die Entscheidung, welche Fleischsorte, war wieder schwierig, da wir mit vielen der Bezeichnungen nicht wirklich etwas anfangen können.

Dann ab an den Lake Powell. Wir nehmen den Tisch neben dem gestrigen, da dort ein Grill steht. Mittags wird gegrillt Wir haben 4 Scheiben Fleisch und eine große Tüte Salat. Klaus würzt das Fleisch mit Salz und Pfeffer. Als er das erste Stück auf den Grill legen will, rutscht es aus der Zange und fällt runter auf den Boden, mitten in den Sand und die alte Kohle. Ich gehe zu den WCs und wasche das Fleisch im Waschbecken ab.

Inzwischen hat Klaus zwei Scheiben Fleisch gegrillt. Beim Essen stellt sich heraus, daß es sich offensichtlich um eine Art Suppenfleisch handelt. Es ist recht zäh. Nach einer Scheibe bin ich satt, da ich fast den ganzen Salat allein gegessen habe.

Klaus grillt sich tapfer die restlichen Scheiben. Die frisch gewaschene Scheibe fällt ihm durch den Grillrost in die Asche. Jetzt wirft er sie endgültig weg Die BBQ Sauce von KC Masterpiece ist übrigens sehr gut.

Den ganzen Tag kommen immer wieder sehr starke Sturmböen auf, mal normal, mal richtig heiße Luft, wie aus einem Fön. Der See wechselt immer wieder die Farbe, mal grün, mal grau und manchmal ein wunderschönes dunkelblau. Ein herrliches Naturschauspiel. Unsere Luftmatratzen vom letzten Jahr haben sich auf den harten Bänken bewährt. Man schaukelt zwar etwas hin und her, aber es ist trotzdem bequemer.

Um 16.15 Uhr brechen wir auf und fahren zurück ins Motel. Dort gehen wir noch bis 18.00 Uhr an den Pool.

Zum Abendessen gehen wir ins Mandarin Court Restaurant. Dinner special für 10,95 $, Eierflaumsuppe, je 1 kleine Frühlingsrolle und 1 Wan Tan, 1 x süß-saures Hühnchen, 1 x Hühnchen Chop Suey. Danach noch im Walmart und Bashas geshoppt. Dann ins Motel zurück. Das Wetter war den ganzen Tag wieder sehr heiß.

26.05.2000
Page - Flagstaff

Heute ist es bewölkt, aber warm. Nach dem üblichen Frühstück im Zimmer fahren wir los Richtung Flagstaff. Nach 2,5 Stunden und ca. 130 Meilen sind wir da. Vor Flagstaff ist die ganze Gegend wie im Nebel. Nach einer Weile merken wir, das ist kein Nebel sondern Rauch. Irgendwo brennt es. In Flagstaff angekommen tröpfelt es. Das vorgebuchte Red Roof Inn ist genau neben dem Motel 6 von 1999. Wir können gleich einchecken. Als wir aber ins Zimmer kommen, hat es nur ein Bett. Außerdem eine Verbindungstür und es ist im EG. Also das genaue Gegenteil von unserem Wunschzimmer. Da wir über das Internet ein Zimmer mit zwei Betten vorgebucht hatten, gehe ich zurück zur Rezeption und reklamiere. Die Angestellte sagt, das Motel ist fully booked, sie hat im Computer kein freies Zimmer mit 2 Betten. Aber sie sucht solange, bis sie doch ein Double upstairs gefunden hat. Ist zwar ein Raucherzimmer, aber man riecht nichts und es hat keine Verbindungstüre. Dann entschließen wir uns zum Slide Rock State Park zu fahren und die Lage zu sondieren, da wir gegen Ende unserer Reise nochmal nach Flagstaff zurückkommen werden und dann den Park besuchen wollen. Wir fahren Richtung Sedona. Es geht durch den Oak Creek Canyon, eine landschaftlich wunderschöne Strecke mit vielen Kurven. Nach etwa 30 Meilen sind wir da. Der State Park ist direkt unterhalb der Straße. Obwohl man entlang der Straße nicht parken darf, stellen wir unser Auto kurz ab und Klaus sprintet über die Straße und späht nach unten. Es sind nur 10 cm Wasser im Fluß und es wimmelt vor Leuten. Das gefällt uns auf den ersten Blick gar nicht. Wir fahren weiter nach Sedona. Hier gefällt es uns auch nicht, nur Shops. Ein reiner Touristenort, das ist nichts für uns. Wir schauen auf den Plan und entschließen uns zum Montezuma Castle NM zu fahren. Leider fahren wir auf dem Highway 17 erstmal in die falsche Richtung, sind dann aber bei der nächsten Ausfahrt umgekehrt. Im Montezuma Castle NM gibt einen Rundweg von einer Meile. Dieser führt an einem 5-stöckigen Pueblo vorbei, das hoch oben in den Felsen ist. Da gibt es interessantere Parks. Dann fahren wir zurück nach Flagstaff und gehen noch in den Supermarkt und besorgen uns die Brotzeit für morgen. Dann wieder mal Pizza bei Dominos geholt, hatten wir immerhin schon fünf Tage nicht mehr Wieder Pepperoni, aber diesmal wirklich thin crust, super. Dann ferngesehen und geschlafen.

27.05.2000
Walnut Canyon NM

Heute sind wir erst um 9.00 Uhr aufgestanden und haben im Zimmer gefrühstückt. Es ist keine Wolke am Himmel und heiß. Nach viel Trödelei sind wir um 10.00 Uhr zum Walnut Canyon NM gefahren. Dort sind wir zuerst den Island Trail gegangen. 240 Stufen runter und schlimmer, später wieder hoch. 185 feet Höhenunterschied! Der Trail führt an 25 cliff dwelling rooms vorbei. Auch landschaftlich sehr schön. Dann geht's wieder nach oben. Danach bin ich erledigt von den vielen Stufen Dann sind wir noch die Hälfte des Rim Trail gegangen und haben die Ruinen an der Picnic Area besichtigt. Dort haben wir dann gleich Brotzeit gemacht. Wir haben einen schönen blauen Vogel mit einer alten Semmel und etwas Tomate gefüttert. Ein sehr intelligentes Kerlchen. Er hat die alte Semmel vergraben und die Stelle mit einem Blatt zugedeckt. Die frische Tomate hat er gleich verputzt. Dann sind wir zurück ins Motel und an den Pool. Dort sind wir bis 15.30 Uhr geblieben. Dann ins Zimmer und später zum Walmart und danach zum Bashas. Abends ins Kettle Restaurant. Klaus 1 pound T-Bone-Steak mit Corn und Beans für 8,99 $, ich Soup & Salad Bar für 4,99 $. Dann wieder zurück ins Zimmer und im Fernsehen den neuen Godzilla angeschaut. Der Film dauerte 2,5 Stunden, dann haben wir geschlafen.

28.05.2000
Flagstaff - Kingman

Um 10.00 Uhr haben wir ausgecheckt. Als ich ins Auto steige und einen Blick auf die Rechnung werfe, stelle ich fest, daß uns statt 49,49 $ Internet Rate nun 71,99 $ pro Nacht berechnet wurden. Ich suche unsere Bestätigung raus und gehe nochmal rein Die Rechnung wurde ohne Probleme korrigiert. Dann sind wir noch zum vorgebuchten Rodeway Inn gefahren und haben unsere für 8. Juni geplante Übernachtung gecancelt, da der Slide Rock State Park doch nichts für uns ist. Das Rodeway Inn war ganz schön abgewrackt und hätte auch keinen Pool gehabt. Dann sind wir ca. 150 Meilen nach Kingman gefahren. Leider ist unser Zimmer im vorgebuchten Motel 6 noch nicht fertig. Es dauert noch etwa eine Stunde bis 13.30 Uhr. Dazwischen vertreiben wir uns die Zeit im K-Mart. Dann eingecheckt. Wir ruhen uns etwas aus und gehen um 15.30 Uhr an den Pool. Es hat inzwischen schätzungsweise 40°C oder darüber. Etwa 1,5 Stunden sind wir am Pool geblieben. Gegen 17.00 Uhr sind wir zum Essen zu JB's gefahren. Wir essen beide BBQ Ribs für 8,99 $ und Salad Bar. Dann zurück ins Zimmer.

29.05.2000
Oatman

Heute sind wir wieder spät aufgestanden und haben im Zimmer gefrühstückt. Es ist wieder sehr heiß. Wir sind dann auf der alten Route 66 nach Oatman gefahren und waren um 11.00 Uhr dort. Die Strecke ist unverändert schön. In Oatman ist diesmal fast nichts los, was sehr überraschend ist. Schließlich ist heute Memorial Day. Letztes Jahr waren wir an einem normalen Samstag hier, da war alles voll. Wir gehen die ganze Straße runter und schauen in jeden Shop. Wir kaufen ein T-Shirt für Klaus, dann gehen wir auf der anderen Straßenseite wieder zurück. Einer der freilaufenden Esel hat ein kleines Eselchen dabei, so was von süß. Wir entschließen uns in die Bar im Oatman Hotel zu gehen und haben uns dort an die Bar gesetzt und Bud Draft für 1 $ getrunken Die vielen Dollarscheine, die in der Bar an die Wand getackert sind, faszinieren uns immer wieder. Wir entschließen uns auch einen Dollar zu beschriften und festzutackern. Der Bartender gibt uns einen Stift und den Tacker. Wir haben unseren Dollar an einem freien Stück Holz über der Bar verewigt. Nach dem Bier gehen wir ins dazugehörige Lokal zum Essen, da an der Bar kein Essen serviert wird. Klaus ißt einen Fuzzy Burger, ich Hot Dog und Onion Rings. Burger 5,50 $, Hot Dog 2,50 $, Onion Rings 3 $. Sehr gut. Dann zurück an die Bar und noch ein Bier gezischt. Um 14.30 Uhr fahren wir wieder zurück nach Kingman. Nachdem wir zurück im Motel waren, haben wir uns noch für 1,5 Stunden an den Pool gelegt. Später sind wir noch zum Essen gefahren.

30.05.2000
Kingman - Lake Havasu City

Um 10.00 Uhr sind wir nach dem Frühstück im Zimmer Richtung Lake Havasu City losgefahren. Um 11.30 Uhr waren wir nach nur 60 Meilen bereits beim vorgebuchten Super 8 Motel angekommen. Wir konnten trotzdem gleich einchecken. Ich habe mich wie immer für das oberste Stockwerk entschieden, Zi. 303, Double, Non-smoking und keine Connecting Door, perfekt. Wir haben erstmal Brotzeit gemacht und überlegt, was wir heute noch machen. Da es sehr heiß ist, haben wir uns entschlossen die Strände anzuschauen, die Kim von der Rezeption so wortreich beschrieben hat. Wir sind zuerst über die London Bridge zum Lake Havasu State Park gefahren, der auf einer vorgelagerten Insel liegt und haben dort die ganze Insel abgefahren. Dort gibt es aber nur den London Bridge Beach. Er liegt direkt am Kanal und gegenüber von einem Hotel. Nicht so toll. Wir haben in der Lobby im Super 8 Infomaterial mitgenommen. In einem Flyer ist der Windsor Beach State Park beschrieben. Der kostet zwar 7 $ / Auto, aber der Eintritt ist gültig für 7 Tage. Wir fahren also hin. Auf dem Schild an der Einfahrt steht auch, daß der Eintritt 7 $ kostet, aber leider pro Tag. Wir überlegen noch, ob wir überhaupt reinfahren sollen, da stellen wir fest, daß alle anderen ohne zu zahlen reinfahren. Das Kassenhäuschen ist überhaupt nicht besetzt und wir haben es nicht bemerkt. Also fahren wir auch mal rein. Ganz am Ende der Straße ist ein Strand mit Bänken und Tischen unter schönen Dächern. Wir gehen ca. 200 Meter in brütender Hitze (50°C) vom Auto zu einem der freien Dächer und uns setzen uns. Aber es ist viel zu heiß. Nicht auszuhalten. Wir fahren wieder und sind froh, keine 7 $ gezahlt zu haben. Wir entschließen uns nach kurzem Kriegsrat morgen ein Boot zu mieten. Wir schauen erst mal am London Bridge Beach. Da haben wir vorher einen Boat Rental gesehen. Aber der hat schon zu. Um 15.00 Uhr! Dann zum London Bridge Resort. Dort hatte ich vorher von der Brücke aus auch einen Boat Rental gesehen. Wir schleppen uns vorwärts. Jeder Schritt eine Qual. Es ist soooo heiß. 45°C Dann sind wir endlich beim Boat Rental und er hat auch geöffnet. Wir können wählen, entweder ein Deck Boat oder ein Pontoon. Die Pontoon sind billiger, 4 Stunden kosten 115 $. Wir entscheiden uns für ein Pontoon und reservieren für Morgen, 10.00 Uhr. Während der Reservierung entscheiden wir uns lieber gleich 5 Stunden zu nehmen. Kosten: 130 $. Kaum zu glauben, daß die großen Pontoon billiger sind als die kleinen Boote. Die Mitarbeiterin empfiehlt uns, wir sollen morgen früh vor 10.00 Uhr vom Burgershop gegenüber des Parkplatzes an der London Bridge anrufen. Dann werden wir mit einem Golf Cart abgeholt und brauchen keine Parkgebühren zu zahlen. Dann fahren wir zurück ins Motel und gehen direkt in den Pool, da wir die Badesachen schon an haben. Das Wasser ist herrlich. Wir sind ganz alleine und bleiben bis 17.00 Uhr. Dann zum Dominos, bevor wir Entzugserscheinungen bekommen 2 large Pepperoni Pizza, thin crust. Sehr gut.

31.05.2000
Lake Havasu

Um 8.30 Uhr sind wir aufgestanden und haben im Zimmer gefrühstückt. Es ist wieder sauheiß. Um 9.30 Uhr haben wir von der Telefonzelle am Inn‚n'Out Burger beim Boat Rental angerufen. Uns wurde gesagt, wir werden vom Pizza Hut gegenüber abgeholt. Also haben wir das Auto dort geparkt. Klappt gut und wir werden mit dem blauen Golf-Wägelchen zum Dock gefahren. Lustig. Dann haben wir zwei ewig lange Verträge unterschreiben müssen und eine Einweisung erhalten. Wir bekommen ein Pontoon mit roten Dach. Toll. Auf der einen Seite unter dem Dach sind zwei Bänke und ein Tisch. Hinter dem Fahrersitz ist nochmal eine Bank. Auf dem Vorderteil des Bootes, der nicht unter dem Dach ist, sind nochmals zwei Bänke. Das Ding ist wirklich riesig. Dann um 10.08 Uhr geht's los. Der nette Kerl, der uns eingewiesen hat, schreibt 10.10 Uhr auf. Klaus steuert das Boot. Wir fahren auf dem Kanal nach links unter der London Bridge durch und am London Bridge Beach entlang raus auf den See. Es ist fast nichts los. Wir sind erst ziemlich langsam gefahren. Erstens waren wir noch in der wake zone (man darf dort keine Wellen verursachen) und zweitens mußten wir uns erstmal zurechtfinden. Als wir die weiße "Linie" überqueren, die das Ende der wake zone anzeigt, geben wir mehr Gas. Nach 1,5 Stunden stellen wird den Motor aus und lassen uns treiben, zwischendurch wurde der Motor nur angelassen, um die Position zu korrigieren.

Hier ist es herrlich. Die Hitze ist viel erträglicher. Dann auf dem Boot Mittag gegessen. Der Tank faßt übrigens 19 Gallonen Benzin. Bei voller Fahrt braucht das Pontoon angeblich pro Stunde 9 Gallonen, bei normaler Fahrt etwa 3 - 6. Nach 2,5 Stunden sind wir noch ein Stück auf dem See Richtung Süden und dort in eine Bucht gefahren. Dann müssen wir langsam wieder zurück. Diesmal sind wir aber um die ganze Insel rumgefahren und von der anderen Seite in den Kanal gefahren. Pünktlich um 15.00 Uhr waren wir zurück beim Boat Rental. Klaus hat perfekt angelegt und ich habe das Boot festgebunden. Der Tank wurde kontrolliert: Aufschrauben, reinsehen, zuschrauben und schon war der Benzinverbrauch berechnet. Wir haben aufgrund unserer langsamen Fahrweise und der vielen Pausen nur 5 Gallonen verbraucht. Die Gesamtrechnung beträgt mit Tax 149,17 $. Dann wurden wir mit dem Golf Cart wieder zurück zu unserem Auto gefahren. Im Motel sind wir gleich wieder an den Pool und bis 17.00 Uhr dort geblieben. Später fahren wir zu JB's Restaurant zum essen. Ich hab mich an der Salad Bar bedient, Klaus hat sich Ribs bestellt. Abends noch immer fast 40°C.

01.06.2000
Lake Havasu City - Ridgecrest

Wieder einmal ausgeschlafen. Nach dem Frühstück im Zimmer haben wir ausgecheckt und sind Richtung Ridgecrest / California aufgebrochen. Es ist wieder sehr heiß heute. Wir kommen zügig voran, bis zur 58. Als wir dort gegen 13.00 Uhr ankommen, war ein Riesenstau. Wir stehen eine geschlagene Stunde fast am selben Fleck, dann geht es endlich weiter. In Ridgecrest haben wir erstmal Probleme unser Motel 6 zu finden, obwohl wir letztes Jahr erst hier waren. Als wir es endlich finden, bekommen wir das gleiche Zimmer wie letztes Jahr. Im Zimmer haben wir uns erstmal ausgerastet, dann sind wir zum K-Mart gefahren, später zum Sizzler zum Essen. Wir haben uns beide für die Soup & Salad Bar für 7,99 $ entschieden. Leider ist der Tellertausch auch hier wieder etwas zäh. Dann sind wir noch zum Albertsons und haben die Brotzeit für morgen gekauft. Dann zurück ins Zimmer.

02.06.2000
Ridgecrest - Death Valley NP

Nach dem Frühstück im Zimmer sind wir Richtung Death Valley NP losgefahren. Wir sind wieder über die 178 und Trona Rd. zur Wildrose Rd., die landschaftlich sehr schön ist, gefahren. Aber leider sind wir an einer starken Kehre rechts auf die Wood Canyon Rd. abgebogen statt links weiterzufahren und plötzlich waren wir auf einer Sandstraße. Wir fahren weiter bis wir zu hohen Kohleöfen kommen, den Charcoal Kiln, wie wir später erfahren. Interessant, aber wir sind falsch. Also zurück und richtig abgebogen. So kommen wir nach Stovepipe Wells. Leider ist die Straße zu den Dünen noch immer gesperrt. Also weiter zur Furnace Creek Ranch. Wir konnten gleich einchecken, Zi. 634, upstairs (habe danach gefragt). Im 600er Building. Das Zimmer ist sehr schön, mit Ventilator, moderner AC, Kühlschrank, 2 Betten und Balkon mit 2 Stühlen und 1 Hocker. Wir haben erstmal Mittag gegessen und uns etwas von der Hitze erholt. Dann sind wir noch nach Badwater gefahren. Badwater liegt 86 m (282 ft.) unter dem Meeresspiegel. Zum Vergleich: Die Furnace Creek Ranch liegt 190 ft. über Sealevel. Dann sind wir den Artists Drive gefahren und haben uns Artists Palette angeschaut. Wunderschöne Farben. Danach haben wir die Daim Borax Works besichtigt. Als wir zurück nach Furnace Creek kommen, haben wir erstmal im General Store die Brotzeit für morgen gekauft. Die Preise sind hier teilweise echt happig. Im Steakhouse kostet ein Steak mindestens 26 $. Die spinnen Im 49er Cafe ist das billigste Essen ein Burger für 7,50 $, im Saloon ein Hot Dog für 3,95 $. Überall kommen automatisch noch 15 % Tip dazu. Wir entscheiden uns dafür im Saloon ein Bud Draft (2,50 $) zu trinken und jeder einen Hot Dog zu essen. Gesagt, getan, aber die Würstchen sind nur lauwarm. Wir beschließen morgen abend im Zimmer Sandwiches aus dem Store zu essen. Abends sind wir bis 22.00 Uhr auf dem Balkon gesessen, aber dann kommen Moskitos. Also rein und geschlafen.

03.06.2000
Death Valley NP

Heute ist es sehr heiß. Um etwa 9.30 Uhr sind wir nach dem Frühstück im Zimmer nach Rhyolite gefahren. Eine sehr schöne echte Ghost Town. Sogar mit gemauerten Gebäuden: Einer Bank, einem Generalstore, einem Jail und einem Bahnhof. Leider ist der Bahnhof eingezäunt. Dann sind wir zur Keane Wonder Mill über die 2,3 Meilen lange Sandstraße gefahren. Dort ist ein kleiner Parkplatz. Von dort muß man noch ein Stück hochsteigen, bis man zur alten Stollenanlage und Mühle kommt. Toll. Alles alt und verrostet. Sogar ein alter verrosteter Tresor liegt rum. Das ganze stammt aus dem Jahr 1903. Das Holz ist noch gut erhalten, aber die Eisenanlagen sind verrostet und zusammengebrochen. Wir gehen einen Seitenweg bis zu einem alten offenen Stollen. Wenn man einen Stein hineinwirft, klingt es ganz dumpf. Dann sind wir zurück zum Auto und zur Furnace Creek Ranch zurückgefahren. Nach einer kurzen Brotzeit im Zimmer sind wir an den Pool. Es ist nichts los. Wir bleiben von 12.35 Uhr bis 15.45 Uhr. Um 15.15 Uhr kommt eine deutsche Schulklasse. Lustig, wie sie sich die Füße auf dem heißen Boden aufbrennen. Großes Gejammer und Geschrei. Dann fahren wir zum Dantes View und genießen die herrliche Aussicht dort. Danach sind wir noch den 20 Mule Team Canyon gefahren, aber dort sind nur große Dreckhaufen. Hat uns gar nicht gefallen. Im General Store haben wir uns dann noch Senf, eine Tomate und eine halbe Honigmelone gekauft. Dann haben wir im Zimmer Abend gegessen. Klaus ist abends draußen auf dem Balkon gesessen, aber mir war es zu heiß, um 22.30 Uhr noch immer 37°C. Ich habe ferngesehen, The Outlaw Josie Wales mit Clint Eastwood. 3 Stunden dauerte der Film mit Werbung. Dann haben wir geschlafen.

04.06.2000
Death Valley NP - Las Vegas

Um 9.00 Uhr habe ich im Excalibur in Las Vegas beim Expreß Check In angerufen und unser Wunschzimmer reserviert. Dann sind wir losgefahren Richtung Las Vegas. Über Death Valley Junction. Von dort gibt es jetzt eine Direktverbindung nach Pahrump, man muß nicht mehr über Shoshone fahren. Um 12.00 Uhr sind wir bereits in Las Vegas im Hotel. Auch hier ist es sehr heiß. Wir sind direkt zum Kings Window. Alles ist schon vorbereitet, wir können unser Zimmer gleich beziehen. Room 2 252 im 25. Stock (in Wirklichkeit der 18. Stock). Im Tower 2 wie letztes Jahr, aber nicht auf der Poolseite. Hier ist es etwas ruhiger. Im Zimmer ist alles okay. Wir gehen gleich zum Pool, nachdem wir noch zwei Hot Dog in Little Johns Snack Bar gegessen haben. Am Pool bekommen wir einen Platz unterm Dach. Die dauernde Musik ist noch immer laut und scheußlich. Das ist etwas was ich nicht verstehe. Wieso muß man den ganzen Tag eine solche Dauerberieselung betreiben. Man wird nie einen Musikstil finden, der allen Leuten gefällt. Wir bleiben bis 19.00 Uhr am Pool und gehen dann rüber ins Tropicana zum Buffet essen. Es kostet 12,99 $ pro Person. Es gibt viele Shrimps, roh oder fritiert. Man kann sich auch selbst ein Essen zusammenstellen und brutzeln lassen. Außerdem gibt es Hähnchen, viele Salate und einen sehr guten Ice Tea. Dann sind wir wieder zurück ins Excalibur. Am heutigen Tag haben wir 19 $ verloren.

05.06.2000
Las Vegas

Heute sind wir nach dem Frühstück in Little Johns Snack Bar über die Sunset Road am Flughafen entlang zum Supermarkt (Albertsons) gefahren. Von dort sind wir dann nach Downtown gefahren und haben das Lichterdach gesucht und gefunden. Es geht beim Golden Nugget am Strip immer geradeaus und dann bei den vielen Banken links. Dann sind wir ins Las Vegas Hilton gefahren. Wir haben unser Auto im Parkhaus abgestellt und sind dann zur Star Trek Ausstellung gegangen. Aber der Eintritt ist viel zu teuer, 19 $ pro Person, wenn man alles sehen will, 12 $ pro Person wenn man nur die Future-Ausstellung, was immer das auch ist, sehen will. Das Casino im Las Vegas Hilton ist sehr klein. Wir fahren wieder zurück ins Excalibur und gehen an den Pool. Es ist wieder heiß, aber wir haben einen schönen schattigen Platz bekommen. Bis 18.00 Uhr sind wir am Pool geblieben, dann sind wir mit der Tram ins Luxor gefahren, das geht nach wie vor nur übers Mandalay Bay. Also im Excalibur rein in die Tram, bis zum Mandalay Bay gefahren, ausgestiegen, auf die andere Seite gegangen und mit der Tram wieder zurück ins Luxor. Dort haben wir bei McDonalds einen Burger gegessen, da wir nicht viel Hunger hatten. Dann sind wir im Luxor noch eine Zeit geblieben und haben gezockt. Später ging es mit der Tram zurück ins Excalibur.

06.06.2000
Las Vegas
Nach dem üblichen Frühstück in Little Johns Snack Bar haben wir erstmal um eine Nacht verlängert. Da es wieder heiß ist, sind wir an den Pool und dort den ganzen Tag geblieben. Abends sind wir ins Excalibur Buffet, 9,99 $ pro Person. Danach haben wir wieder gezockt. Klaus hat heute Glück und hat ein paarmal etliche Quarter gewonnen. Wir spielen weiter bis 23.15 Uhr. Insgesamt haben wir heute 19 $ gewonnen.

07.06.2000
Las Vegas

Nach Frühstück in Little Johns Snack Bar haben wir wieder einmal unser Auto bringen lassen und sind wieder zum Albertsons zum Einkaufen, danach noch zum K-Mart. Dann zurück ins Excalibur, Auto wieder abgegeben und im Zimmer Mittag gegessen. Dann an den Pool. Wir haben uns wieder in den Schatten gelegt, in der Sonne wäre es uns zu heiß. Wir sind bis 18.00 Uhr geblieben. Später sind wir wieder ins Luxor gefahren und haben dort bei McDonalds einen Burger gegessen. Erst haben wir noch im Luxor ein wenig gespielt, dann sind wir zurück ins Excalibur. Ich habe erst einmal American Pride gespielt. Dann bin ich zu Klaus an die Keno-Automaten. Dort haben wir insgesamt 40 $ gewonnen. Um 1.30 Uhr sind wir ins Bett, nachdem wir noch mit einem Whisky auf unser Glück angestoßen haben.

08.06.2000
Las Vegas

Nach Frühstück mit Kaffee aus Little Johns Snack Bar und Semmeln im Zimmer sind wir wieder an den Pool. Wir haben wieder einen schönen Platz im Schatten bekommen. Aber der Wind ist heute so stark und etwas kühl, daß es im Schatten fast zu kalt ist. So wechseln wir immer wieder die Plätze. Von Sonne in Schatten und umgekehrt. Um 17.00 Uhr gehen wir, der Wind ist mittlerweile zu stark. Wir gehen heute ins Luxor zum Buffet, 11,49 $ pro Person. Dort gibt es eine tolle Salad Bar. Außerdem je eine Reihe Amerikanisch, Italienisch, Chinesisch und Mexikanisch. Außerdem ein Riesennachtischbuffet. Super !!! Dann haben wir noch im Luxor Keno gespielt, aber hier ist nichts gegangen. Danach zurück ins Excalibur. Ich habe wieder American Pride gespielt. 10 $ habe ich gesetzt = 200 Coins. Dann habe ich einmal 100 Coins und einmal 200 Coins gewonnen. Etwa 2 Stunden habe ich gespielt und dann meine 10 $ wieder rausgeworfen. Klaus hat auch gespielt. Er hat aus einem Coin 400 gemacht. Später sind wir nochmal zu diesem Automaten zurück und Klaus hat nochmal 100 Coins gewonnen. Unsere Coins haben wir dann am Automaten gewechselt. 51,75 $, ergibt für den ganzen Tag 21,75 $ Reingewinn. Dann wieder zum Keno. Ich setze mich neben Klaus und schaue ihm zu. Ab und zu werfe ich auch eine Münze ein und siehe da, ich habe plötzlich 22,75 $ gewonnen Dann um 1.00 Uhr sind wir ins Zimmer und haben noch einen Whisky getrunken.

09.06.2000
Las Vegas - Kingman

Heute ist es wieder sehr windig und etwas frisch. Um 10.00 Uhr sind wir nach einem Kaffee in Little Johns Snack Bar Richtung Kingman losgefahren. Auf der Flamingo Road haben wir nochmal im Walmart und K-Mart reingeschaut. Dann sind wir weiter Richtung Hoover Dam gefahren. Vorm Hoover Dam ist ein Stau. Wir haben eine ganze Weile gebraucht, bis wir endlich auf der anderen Seite waren. Dann schnell nach Kingman. Nach 104 Meilen sind wir da. Wir wollten im vorgebuchten Motel 6 wieder Zi. 258, wie letztes Jahr, da es aber noch nicht fertig ist, nehmen 259. Auch schön. Nur komisch, die Duschen sind diesesmal lauter oder letztesmal hat niemand geduscht. Dann ab zum Walmart und Albertsons zum einkaufen. Als wir zurück ins Motel kommen, haben wir uns umgezogen und sind gleich an den Pool. Danach sind wir in den Truck Stop gegenüber und haben Burger und Salad Bar gegessen. Viel zu viel, aber wie immer sehr gut. Im Zimmer haben wir noch einen Whisky getrunken und ferngesehen.

10.06.2000
Kingman - Phoenix - Scottsdale

Heute ist es wieder richtig warm in Kingman. Nach einem Kaffee im Zimmer sind wir Richtung Phoenix losgefahren. Aber nicht auf dem Highway, sondern quer durch auf der 93. Was für eine super Landschaft, richtig Arizonamäßig: Kakteen, Berge, Steine, Staub. Kurz vor Phoenix sind wir an dem berühmten Sun City vorbeigefahren. Sieht wirklich schön aus von außen. Dann weiter nach Scottsdale zum, aus einem Katalog (der Preis war unschlagbar) vorgebuchten Days Inn. Das Motel macht einen guten Eindruck. Uns wurde beim einchecken ein Zimmer im Erdgeschoß mit einem Bett zugewiesen. Ich will aber wie immer upstairs, 2 Betten und keine Verbindungstüre. Kein Problem, wir bekommen Zi. 281 (sogar mit Kühlschrank). Es ist genau an der Ecke beim Tennisplatz. Wir können uns nicht vorstellen, daß bei der Hitze jemand Tennis spielen will. Die Garden Patio, wo es das Frühstück gibt, ist genau unter uns. Wir gehen auf dem Gelände etwas herum und sehen unter schattenspendenden Bäumen einen schönen Whirlpool mit insgesamt 8 Liegen rundrum. Keiner da, also denken wir uns, das ist unser Platz. Klaus ißt noch schnell was im Zimmer, ich gehe bereits zum Spa voraus. Ich suche mir einen Platz direkt unter den Bäumen aus, aber leider sind die Liegen voller Vogelsch… und Blütensaft. Also habe ich die Liegen etwas weiter außen genommen. Es ist schön ruhig hier. Der Spa ist aber so heiß, daß man nicht reingehen kann. Aber es ist der schönste Spa, den wir je gesehen haben. Mit kleinen dunkelblauen, in sich gemusterten, Fliesen. Am Abend fahren wir zu Dominos (hatten wir nun schon lange nicht mehr ) in die Scottsdale Rd. und holen uns zwei large Pepperoni, thin crust. Wir haben sie im Zimmer gegessen und sie waren wieder sehr gut. Es bleibt rundrum sehr ruhig. Dann ferngesehen und geschlafen.

11.06.2000
Scottsdale - Apache Trail - Scottsdale

Wir stehen so auf, daß wir es gerade noch um 8.45 Uhr rechtzeitig zum Frühstück schaffen. Man kann sogar draußen sitzen. Wir trinken Kaffee und essen jeder einen Muffin und eine Banane. Es gibt noch mehr verschiedenes Gebäck und Orangen. Dann fahren wir los zum Apache Trail. Es dauert 35 Minuten bis wir den Highway, erst 101 dann 60, hinter uns haben. Dann nehmen wir die Ausfahrt Apache Junction, von hier sind es noch 17 Meilen bis zum Canyon Lake. Wir kommen an der Goldfield Ghost Town vorbei, dann fahren wir durch eine herrliche Landschaft weiter bis zum See. Da es heute wieder sehr heiß ist, sind sehr viele Leute hier. Außerdem ist heute Sonntag. Jedes Fleckchen am See entlang ist belegt. Ganz am Ende des Sees ist ein Fleckchen, wo es morgen schön sein könnte, mit überdachten Plätzen und hier dürfen keine Boote fahren. Wir fahren weiter zum Apache Lake. Das sind nochmal etwa 25 Meilen. Auf den ersten Meilen ist die Straße noch geteert, die letzten 12 Meilen dann nicht mehr. Als wir da sind, stellen wir fest, daß man fast nicht an den See kommt. Wir fahren zwar eine Stichstraße runter an den See, aber es ist eine Fee Area (wie alles hier an den Seen) und proppevoll. Also fahren wir zurück nach Goldfield und sehen uns dort um. Es stehen viele alte verrostete Maschinen herum und ein uralter Ofen. Es gibt einen Galgen und sogar noch ein altes Gefängnis, aber sonst ist nichts los. Wir gehen in den Saloon, um ein kühles Bier zu zischen. Aber der Saloon hat trotz aufgehängter alter Cowboystiefel und alter Hüte keine so schöne Atmosphäre wie z.B. der Saloon in Tombstone oder die Bar in Oatman. Wir sind dann zurück ins Motel gefahren und haben uns wieder an den Spa gelegt. Abends sind wir zu JB's gefahren. Klaus hatte Ribs und ich die Salad Bar. Danach sind wir noch in den Supermarkt und haben uns Fleisch und Garlic Bread für morgen gekauft, da wir am Canyon Lake grillen wollen.

12.06.2000
Scottsdale - Canyon Lake - Scottsdale

Heute haben wir verschlafen Da es nach 9.00 Uhr kein Frühstück in der Garden Patio mehr gibt, gibt es für uns nur den Kaffee, den wir mit der Maschine im Zimmer gemacht haben. Dann fahren wir los. Wir brauchen genau eine Stunde bis zum Canyon Lake. Wir fahren bis zu dem Platz ganz am Ende des Sees, wie wir bereits gestern beschlossen hatten. Hier ist natürlich auch eine Fee Area, es kostet 4 $ pro Auto für den ganzen Tag. Wir finden einen schönen schattigen Platz direkt am Ufer mit Grill. Wir sind bis jetzt ganz alleine hier, kein Vergleich zu gestern. Leider sind aber sehr viele nervige Fliegen da. Klaus grillt mittags unsere 4 Koteletts und das Brot Dann essen wir, es war sehr gut. Dann ab ins Wasser. Schön warm. Ich bleibe sehr lange im Wasser, erst ohne, dann mit Luftmatratze. Zwischendurch kommen nur zwei Paare, sonst ist hier nichts los. Als um 16.00 Uhr eine ganze Horde kleiner Kinder mit ihren Eltern kommt, fahren wir. Wir fahren noch schnell zum Supermarkt und holen uns für abends Wurstsemmeln und Salat. Dann ferngesehen und geschlafen.

13.06.2000
Scottsdale - Tucson

Nach einem Kaffee im Zimmer, da wir das Frühstück schon wieder verschlafen haben, fahren wir nach Tucson, ca. 110 Meilen bis zum vorgebuchten Red Roof Inn an der Ina Road. Diese ist gleich bei der Ausfahrt 249. Wir können gleich einchecken und bekommen Zi. 228 im zweiten von vier Stockwerken. Dann sind wir an den Pool. Sehr groß, aber wenig Schatten und es ist wieder einmal sehr heiß. Eine Palme gibt uns den nötigen Schatten und wir bleiben von Mittag bis 16.00 Uhr. Dann haben wir Hunger, da wir außer dem Kaffee zum Frühstück noch nichts hatten. Also fahren zu Little Caesars, den wir in den Yellow Pages gefunden haben und holen zwei Medium Pepperoni Pizza. Hier gibt es nur den normalen Boden, kein thin crust, war aber gut. Dann haben wir ferngesehen und geschlafen.

14.06.2000
Tucson - Saguaro NP - Tombstone - Tucson

Nach einem Kaffee auf dem Zimmer sind wir zum Ostteil des Saguaro NP gefahren. Auch heute ist wieder wolkenloser Himmel und es ist heiß. Wir fahren den Cactus Forest Drive. Wie immer wunderschön. Mehr machen wir heute nicht, da wir noch nach Tombstone wollen. Als wir in Tombstone ankommen, stellen wir fest, daß es sehr modern geworden ist. Die ganzen schönen alten Häuser sind frisch gestrichen, teilweise sogar in lila. Es gibt nun viele Galerien statt Giftshops. Es gefällt uns hier nicht mehr, früher war es schöner. Tombstone ist für uns auf Jahre abgehakt. Dann sind wir zurück nach Tucson und wollen noch in den K-Mart an der Ina Road. Aber die haben einen Stromausfall. Wir dürfen zwar rein, aber es ist ziemlich dunkel drin und die Kassen nehmen nur Schecks bis 50 $. Das hat so keinen Zweck. Daher fahren wir zum Target. Dort haben wir ein paar Mitbringsel gefunden. Nach dem shoppen fahren wir zu Peter Piper Pizza. Dort waren wir noch nie. Wir bestellen zwei Large Pizza, da diese aufgrund eines Specials billiger sind als zwei Medium. Bis die Pizzas fertig sind, kaufen wir im Supermarkt nebenan ein. Dann zurück zum Motel. Die Pizza sind gut, aber unter dem Boden sind lauter Brösel aus Gries oder Mais, die stören etwas. Dann haben wir unsere vorgebuchten Motels umgebucht. Geplant war weiter nach New Mexico zu fahren und dort einige Parks etc. anzusehen und von dort gegen Ende der Reise nach Colorado und Denver weiterzufahren. Aber in New Mexico, vor allem bei Espanola, sind noch immer riesige Waldbrände. Der halbe Staat ist dicht. Daher müssen wir unser ganzes Programm ändern Wir können also nicht nach Silver City, Las Cruces, Roswell, Espanola, Alamosa, sondern entscheiden uns dafür, wieder nach Flagstaff zu fahren, dann weiter nach Page, Cedar City, Richfield, Moab, Grand Junction. Dann haben wir ferngesehen und geschlafen.

15.06.2000
Tucson - Flagstaff

Heute ist es wieder heiß. Wir mußten aufgrund unserer geänderten Pläne heute von Tucson nach Flagstaff fahren. Wir sind die ganze Strecke durchgefahren. Im vorgebuchten Motel 6 haben wir mittags bereits ein Zimmer bekommen, aber leider nur ein Zimmer mit Verbindungstür. Um 13.00 Uhr sind wir an den Pool. Es ist sehr ruhig hier. Bis 15.45 Uhr sind wir geblieben. Dann sind wir noch schnell zum Supermarkt und haben unser Abendessen (Wurstsemmeln und Salat) eingekauft. Zurück ins Motel und im Zimmer gegessen, dann fernsehgesehen und geschlafen.

16.06.2000
Flagstaff - Sunset Crater Volcano NM - Wupatki NM -Page

Nach Kaffee im Zimmer sind wir Richtung Page losgefahren. Es ist wieder schön warm heute. Wir verlassen Flagstaff auf der 89. Nach ca. 16 Meilen biegen wir rechts ab ins Sunset Crater Volcano NM. Wir parken unser Auto beim Lava Flow Trail und gehen den 1 Meile langen Loop Trail. Er führt durch Lavafelder und ist einfach zu gehen. Nach 30 Minuten sind wir wieder beim Auto und fahren weiter zum Wupatki NM, welches über die Loop Road mit dem Sunset Crater Volcano NM verbunden ist. Zuerst fahren wir die Stichstraße zum Wukoki Pueblo. Das Pueblo ist ca. 5 Minuten vom Parkplatz entfernt und über einen Trail erreichbar. Es handelt sich hierbei um eine schöne Pueblo Ruine aus rotem Stein. Dann sind wir zum Visitor Center gefahren und haben das hinter dem Visitorcenter liegende Wupatki Pueblo besichtigt. Es führt ein 0,5 Meilen langer Loop Trail um die Ruine herum. Das Pueblo hatte 100 Räume, einen Versammlungsraum und sogar einen Ballspielplatz. Nicht versäumen sollte man das Blowhole, welches sich ganz am Ende des Trails befindet. Es handelt sich hierbei um ein Loch im Boden aus dem eiskalte Luft bläst. Diese stammt aus einem Höhlensystem unter dem Pueblo und durch den Luftdruckunterschied kommt es zum ausströmen der kalten Luft (hoffentlich habe ich das richtig erklärt). Dann fahren wir weiter nach Page und übernachten wieder im Motel 6. Von dort haben wir vorsichtshalber in Cedar City im Super 8 vorgebucht. Es hat aber keinen Pool. Wir wollen vor Ort sehen, ob wir mit dem Couponheft noch was besseres finden und dann im Super 8 wieder stornieren.

17.06.2000
Page - Cedar City

Wir fahren von Page nach Cedar City in Utah. Gut, daß wir damals nicht wußten, an was für Highlights wir dabei vorbeigefahren sind, ohne davon zu wissen. In Cedar City sehen wir uns alle Motels aus dem Couponheft an und entscheiden uns wegen Pool, Preis und Lage für eine Econo Lodge. Leider bekommen wir nur noch ein Zimmer im EG. Da es erst 12.00 Uhr und schön warm ist, gehen wir an den Pool. Wir sind nur eine Stunde alleine dort, dann kommt eine amerikanische Familie mit 5 Kindern. Es wird entsprechend laut und wir entschließen uns lieber shoppen zu gehen. Abends gehen wir an der Hauptstraße in ein chinesisches All you can eat Buffet. Sehr gut. Abends war es im Motel wie erwartet sehr laut. Über uns war ein fürchterliches Getrampel Es dauerte bis 24.00 Uhr, bis es endlich ruhig war. Aus diesem Grund nehmen wir normalerweise nur Zimmer upstairs. Wir entschließen uns morgen Richtung Norden, erst Green River, dann Moab abzuhauen und den Arches NP und Canyonlands NP anzuschauen.

18.06.2000
Cedar City - Green River

Gesagt - Getan! Da um 6.00 Uhr morgens das Getrampel über uns wieder einsetzte, konnten wir früh von Cedar City aus losfahren. Ab nach Green River. Während der Fahrt wurde das Wetter immer schlechter. In Green River ist es warm aber es regnet doch tatsächlich. So was ist man gar nicht mehr gewöhnt. Wir bekommen fast das gleiche Zimmer wie 1997, nur eins daneben. Wir überlegen, wo wir heute abend essen gehen. Die Möglichkeiten sind ja hier nicht allzu üppig. Wir entschließen uns, in das Restaurant direkt am Fluß zu gehen. Leider bekommen wir nur noch einen Tisch in der zweiten Reihe, da die Plätze am Fenster schon alle belegt sind. Von unserem Platz aus ist der Fluß nicht gut zu sehen. Das würde uns eigentlich nichts ausmachen, aber daß keine Bedienung kommt, um unsere Bestellung aufzunehmen, stört uns dann doch. Wir warten geschlagene 15 Minuten, bekommen nur zwischendurch eine Speisekarte gereicht. Dann, nach weiteren 5 Minuten verlassen wir diesen ungastlichen Ort. Die Entscheidung wurde uns erleichtert, nachdem wir die Speisekarte und die überzogenen Preise genauer begutachtet hatten. Wir gehen nun in ein kleines Restaurant, das zu einem Motel gehört. Wir bekommen einen netten Platz am Fenster und gönnen uns ein Steak, gut und preislich akzeptabel. Dann zurück ins Motel.

19.06.2000
Green River - Moab - Canyonlands NP - Moab

Das Wetter ist wieder gut und warm. Wir fahren nach Moab und fragen im Super 8 nach, ob sie ein Zimmer frei haben. Sie haben und wir konnten gleich einchecken. Das Motel 6, das wir auch in die engere Wahl gezogen hatten, war noch gar nicht fertig gebaut. Das Super 8 ist ein schönes Motel. Wir bekommen unser Wunschzimmer im oberen Stock. Der Pool ist hinter dem Motel. Eine sehr schöne Anlage mit blühenden Bäumen, schönen Pflanzen und vielen Sonnenschirmen. Neben dem Pool ist noch ein Whirl Pool. Nur der Riegel an der Tür zum Pool ist sehr schwer zu öffnen. Viele Leute haben damit Probleme, nicht nur wir. Wir fahren noch in den Canyonlands NP. Es sind etwa 30 Meilen bis in den Park. Wir fahren auf der Parkstraße bis zum Grand View Point Overlook, ganz am Ende der Straße. Die Aussicht ist überwältigend. Auf dem Rückweg halten wir an jedem Aussichtspunkt. Sehr beeindruckend, aber schade, daß wir keinen Jeep haben. Damit könnte man den Park viel besser erkunden. Dann geht's zurück ins Motel und noch an den Pool. Abends holen wir uns Pizza beim Pizza Hut.

20.06.2000
Arches NP

Nach dem üblichen Frühstück im Zimmer fahren wir in den Arches NP. Das Wetter ist sehr gut. Als erstes fahren wir zur Windows Section. Wir gehen den kompletten Windowstrail zum South und North Window. Dann fahren wir weiter in den Park bis zum Fiery Furnance Viewpoint. Leider darf man nur mit Ranger zu den Felsformationen. Dann sind wir noch zum Sand Dune Arch gewandert. Wir sind ganz allein. Sehr schön. Wir entschließen uns, nicht zum Landscape Arch zu gehen, da wir ihn erst 1997 gesehen haben. Damals konnte man schon nicht mehr zum Arch hochklettern, da er einsturzgefährdet war. 1994 konnte man noch unter dem Arch hindurch ganz nach oben klettern. Dann sind wir zurück ins Motel und noch an den Pool.

21. und 22.06.2000
Moab

Faulenzertage! Da es sehr heiß war, sind wir immer gleich nach dem Frühstück an den Pool und dort so lang geblieben, bis es laut wurde. Wir haben uns die zwei Tage nur in Moab umgeschaut. Es ist überraschenderweise fast nichts los hier. Mittlerweile gibt's immerhin eine Liquorstore. Sonst nur ein windiges Kaufhaus und den Pizza Hut.

23.06.2000
Moab - Dillon

Wir haben verzweifelt die letzten Tage ein Motel zwischen Moab und Denver gesucht. Ich habe viel rumtelefoniert, aber es ist alles voll, nirgends mehr ein Zimmer frei. Wir finden nur ein einziges Super 8 in Dillon, das noch ein Zimmer frei hat, immerhin für stolze 71,89 $. Da uns nichts anderes übrig bleibt, nehmen wir es Also fahren wir heute von Moab weg. Wir fahren über die 128 zum Highway 70, immer entlang am Colorado River. Traumhaft schön! Dann über Grand Junction nach Dillon. Insgesamt 290 Meilen. Es ist sehr kalt in Dillon. Das Motel ist total unüblich. Es ist für Skifahrer ausgerichtet, mit Platz für die Skier und Trockenraum für die Skischuhe. Natürlich gibt es keinen Pool. Wir gehen nachmittags in die Mall vor Ort und noch in ein paar kleinere Läden. Abends haben wir bei Dominos Pizza geholt. Wer weiß, wann wir mal wieder solche Pizza bekommen.

24.06.2000
Dillon - Denver

Heute ist es auch nur mäßig warm. Wir fahren direkt von Dillon nach Denver. Es sind nur ca. 70 Meilen, die aber landschaftlich sehr schön sind. Die Straße führt lange Zeit am Straight Creek entlang. Es sind sehr viele Rafter auf dem Fluß unterwegs. An einem Rastplatz halten wir und füttern Enten und Schwäne mit den Keksen vom Hinflug, die wir aus dem Flugzeug mitgenommen hatten. Wir fahren wieder an den Ski-Weltcup-Orten vorbei. In Denver haben wir ein Super 8 vorgebucht. Wir haben wieder ein Zimmer oben bekommen. Hier ist auch alles voll. Der Pool ist total überfüllt. Die haben sogar einen eigenen Grill aufgebaut und riesige Kühlboxen dabei. Wir fahren in ein Steakrestaurant in der Nähe und gönnen uns noch Baby Back Ribs und Bud. Sehr gut. Dann geschlafen.

25.06.2006
Denver - Atlanta - München

Wir haben ohne Probleme unser Auto bei Hertz zurückgegeben. Es war ein wirklich sehr gutes Auto. Dann sind wir ohne Zwischenfälle oder Verspätungen von Denver über Atlanta nach München geflogen.




Druckversion


1. Tag - 18.05.2000
München - New York


2. Tag - 19.05.2000
New York - Denver


3. Tag - 20.05.2000
Denver - Grand Junction


4. Tag - 21.05.2000
Colorado NM


5. Tag - 22.05.2000
Grand Junction - Montrose - Black Canyon of the Gunnison


6. Tag - 23.05.2000
Montrose - Cortez


7. Tag - 24.05.2000
Cortez - Page


8. Tag - 25.05.2000
Lake Powell


9. Tag - 26.05.2000
Page - Flagstaff


10. Tag - 27.05.2000
Walnut Canyon NM


11. Tag - 28.05.2000
Flagstaff - Kingman


12. Tag - 29.05.2000
Oatman


13. Tag - 30.05.2000
Kingman - Lake Havasu City


14. Tag - 31.05.2000
Lake Havasu


15. Tag - 01.06.2000
Lake Havasu City - Ridgecrest


16. Tag - 02.06.2000
Ridgecrest - Death Valley NP


17. Tag - 03.06.2000
Death Valley NP


18. Tag - 04.06.2000
Death Valley NP - Las Vegas


19. Tag - 05.06.2000
Las Vegas


20. Tag - 06.06.2000
Las Vegas


21. Tag - 07.06.2000
Las Vegas


22. Tag - 08.06.2000
Las Vegas


23. Tag - 09.06.2000
Las Vegas - Kingman


24. Tag - 10.06.2000
Kingman - Phoenix - Scottsdale


25. Tag - 11.06.2000
Scottsdale - Apache Trail - Scottsdale


26. Tag - 12.06.2000
Scottsdale - Canyon Lake - Scottsdale


27. Tag - 13.06.2000
Scottsdale - Tucson


28. Tag - 14.06.2000
Tucson - Saguaro NP - Tombstone - Tucson


29. Tag - 15.06.2000
Tucson - Flagstaff


30. Tag - 16.06.2000
Flagstaff - Sunset Crater Volcano NM - Wupatki NM - Page


31. Tag - 17.06.2000
Page - Cedar City


32. Tag - 18.06.2000
Cedar City - Green River


33. Tag - 19.06.2000
Green River - Moab - Canyonlands NP - Moab


34. Tag - 20.06.2000
Arches NP


35. und 36. Tag - 21. und 22.06.2000
Moab


37. Tag - 23.06.2000
Moab - Dillon


38. Tag - 24.06.2000
Dillon - Denver


39. Tag - 25.06.2006
Denver - Atlanta - München